Autor: abraunbart

  • Kraftplatz aus Holz

    Kraftplatz aus Holz

    Die Forsthofalm in Leogang

    Wenn man in Leogang aus dem Tal hinauf zur Forsthofalm fährt, wird einem schnell klar: Hier oben tickt das Leben anders. Freier, langsamer, achtsamer, leichter. 1.050 Meter über dem Alltag, mitten in der Leoganger Bergwelt, liegt ein Hotel, das vieles verbindet und dabei ganz bei sich bleibt.

    Die Forsthofalm ist kein austauschbares Designhotel, sondern ein Naturhotel mit Charakter, Haltung und Geschichte. Gebaut aus leimfreiem Thoma Holz, gestaltet mit Naturmaterialien, geprägt von der Leidenschaft einer Familie, die Nachhaltigkeit nicht als Trend, sondern als Selbstverständlichkeit lebt.

    Ich treffe Claudia Widauer, stellvertretende Obfrau vom BioParadies SalzburgerLand, die gemeinsam mit ihrem Bruder Markus das Hotel in zweiter Generation führt.

    „Ich bin hier aufgewachsen.“

    Was heute als modernes Bio-Hotel gilt, begann ganz bodenständig: mit einer einfachen Jagdstube, 1972 von Franz und Kathi Widauer erbaut. 40 Sitzplätze, Holzofen, Hausmannskost – ein Ort für Skifahrer:innen, Wanderer und Naturverliebte.

    „Die Stube war immer voll, es wurde Karten gespielt, Musik gemacht, gelacht und ‚Schweinshaxn‘ serviert.“

    1982 folgten erste Gästezimmer, später weitere Ausbauten. Immer mit Weitblick, immer mit dem Anspruch auf Qualität. Der Gedanke auf Vier-Sterne-Niveau zu bauen, war schon damals präsent. Die Seniors packten selbst mit an, damals ohne Baufirma, dafür mit viel Hausverstand und Herz.

    Schaut man heute auf die Forsthofalm, lässt sich der Ursprung nicht übersehen: In der Mitte des durchdacht geplanten Holzensembles steht das alte Wohnhaus der Familie – samt Jagdstube, die noch immer das Herz des Hauses ist. Acht Jahre stiegen die Gäste noch mit Tourenski oder zu Fuß zum Berggasthof auf. Heute schlängelt sich eine kurvige Straße hinauf, doch die Alleinlage inmitten der Natur ist geblieben. Sowie Kathi und Franz Widauer, die noch immer den Gästen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

    Claudia erinnert sich gern an ihre Kindheit. An das Spielen im Wald. An das Aufwachsen zwischen Bergen, Gästen und Küchenbetrieb.

    „Diese Naturverbundenheit spürt man einfach, wenn man hier lebt. Sie prägt alles, was wir tun.“

    2008 übernahmen Markus und Claudia die Führung und setzten ein Statement: Der neue Ostflügel wurde in Thoma-Holzbauweise errichtet. Das heißt leimfrei und metallfrei – rein aus Holz. Später wurde auch der Altbau abgetragen und in gleicher Weise neu aufgebaut.

    „Wir wollten nicht nur mitten in der Natur wohnen, sondern mit ihr bauen.“

    Heute besteht das Hotel zu 100 % aus Naturmaterialien. Alles ist spürbar anders: der Duft, die Luft, das Schlafgefühl.

    „Unsere Gäste schlafen besser, erholen sich tiefer, atmen freier.“

    Bio in allen Bereichen

    Was für viele ein Trend ist, war für die Widauers immer gelebte Realität. Bio war nie ein Konzept, sondern Haltung.
    Schon in den 1990ern setzte sich Franz Widauer als Funktionär der Wirtschaftskammer für die Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus ein – und wurde zum Mitbegründer des Vermarktungsverein Saalachtaler Bauernprodukte , der heute rund 70 Mitglieder zählt.
    Er eröffnete den Saalachtaler Bauernladen, initiierte das Projekt Salzburger Bio-Frühstück Saalachtal. Franz erkannte früh: Wer bio denkt, muss ganzheitlich denken. Aus dieser Überzeugung entstand die Idee zum BioParadies SalzburgerLand, das er gemeinsam mit Weggefährten ins Leben rief. Heute verfolgt er das wachsende Netzwerk mit Freude aus dem Ruhestand.

    Seit 2008 trägt die Forsthofalm das österreichische Umweltsiegel und lebt Nachhaltigkeit in allen Bereichen: geputzt wird mit Essigwasser, gekocht mit Zutaten aus der Region und gesetzt wird auf erneuerbare Energien.

    Auch kulinarisch denkt man weiter: Statt dem klassischem 4-Gang-Menü, oder 6-Gang-Menü gibt es heute ein Sharing-Prinzip. Das Gemüse ist der Star, Fleisch/Fisch/Veganes kommt als Topping. Die drei liebevoll angerichteten Beilagen und das Topping werden in der Tischmitte eingestellt, denn „Sharing is Caring“. Dazu gibt es hervorragende Cocktails und über 300 Positionen aus dem Bio- und Naruralwein Sortiment.

    „Die argentinische Bio-Birne braucht’s bei uns nicht.“

    Öle, Seifen und Aromen von der Hoteldirektorin

    Drei Mal täglich lädt die Forsthofalm zu Yoga, Meditation oder achtsamer Bewegung ein. Manchmal auf der Terrasse, im Yogaraum, oder mitten in der Natur. Am Dach des Hauses, liegt der Sky Spa: mit Panorama-Pool, Sauna, Kräuterdampfbad und Behandlungsräumen, die nach Zirbe und Fichtennadeln duften. Wenn die Sonne scheint, laden die Sonnenliegen zum Füße hochlegen ein.

    Der Großteil der Massageöle, Seifen und Aromen stammen nicht aus dem Regal, sondern entstehen im Haus. Viele Produkte, vom Duschgel bis zur Seife, von den Aromen bis zu den Pflegeölen – tragen Claudias Handschrift. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen als ausgebildete Masseurin und Fitnesstrainerin fließen überall mit ein. Es zeigt, wie sehr sie mit der Natur, dem Haus und ihrer Aufgabe verbunden ist.

    Ein besonderer Ort liegt gleich im Hotelgarten: eine uralte Linde, die beim Umbau beinahe gefällt worden wäre. Doch die Familie entschied anders. Heute ist sie Claudias Lieblingsplatz und geschützter Kraftplatz.

    Wo Natur auf Lebensfreude trifft

    Nachhaltigkeit heißt auf der Forsthofalm nicht „weniger“, sondern bewusster: mehr Leben, mehr Natur, mehr Freude. Die Leichtigkeit gehört dazu. Und so wird auch gefeiert – mal ausgelassen bei der legendären White Night mit DJ Marc Kukka, mal gemütlich am Lagerfeuer mit Marshmallows und Blick in den Sternenhimmel.

    Das Wochenprogramm bringt Abwechslung und Begegnung: von Weinverkostungen, Biketouren und Golfausflügen bis zu Klangreisen, Kräuterworkshops oder Yoga-Sessions. Der hauseigene Radverleih, der Bikepark Leogang vor der Tür und die Alleinlage mitten im Aktivgebiet machen den Einstieg ins Draußensein leicht.

    Yin und Yang – zwischen Rückzug und Bewegung, Stille und Beat. Genau das macht diesen Ort so lebendig.

    Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Jede Jahreszeit hat hier ihren eigenen Zauber. Wenn oben am Dach der Pool dampft, während draußen der Schnee glitzert. Wenn sich im Frühling die ersten Blumen zeigen. Wenn der Sommer ruft und die Biker vor der Terrasse vorbei zischen, oder wenn im Herbst die Linde golden leuchtet.

    Ganzjährig geöffnet und immer im Wandel mit der Natur.
    Genau das macht die Forsthofalm so besonders.

    Claudias Wunsch für die Zukunft? Dass das Lebenswerk ihrer Eltern weitergeht, vielleicht mit der nächsten Generation. Und bis dahin: Freude und Harmonie bei der Arbeit, gute Energie im Haus und die Verantwortung, das Lebenswerk von Kathi und Franz weiter durch echte Gastfreundschaft erstrahlen zu lassen.

  • Das Bio-Paradies zwischen Felsen & Feldern

    Das Bio-Paradies zwischen Felsen & Feldern

    Leogang

    Leogang ist ein Ort, der bergsteigerische Höhen mit bäuerliche Ursprünglichkeit verbindet. Mitten in dieser atemberaubenden Kulisse erwartet dich eine Region, in der nachhaltiger Tourismus durchgängig gelebt wird: auf den Höfen, in den Hotels, auf den Trails und Wanderpfaden.

    Auf den Spuren der Bio-Höfe

    Fährt man mit dem Fahrrad entlang der sanft geschwungenen Wege rund um Leogang, fällt eines schnell ins Auge: An vielen Stallwänden prangen kleine Schilder mit großer Aussagekraft – Bio-Austria. Sie sind kein Marketingtrick, sondern Ausdruck gelebter Überzeugung. Viele der Leoganger Bäuerinnen und Bauern bewirtschaften ihre Höfe aus tiefstem Herzen biologisch – nicht, weil es gerade im Trend liegt, sondern weil es für sie keinen anderen Weg gibt.

    Fragt man sie, warum sie sich für die aufwendige Zertifizierung entschieden haben, lautet die Antwort meist: Weil es sich richtig anfühlt. Langwierige Kontrollen und Dokumentationspflichten nehmen sie mit einem Lächeln in Kauf – Hauptsache, den Tieren geht es gut, und auf dem Tisch landen ehrliche Produkte, die mit Sorgfalt und Respekt entstehen. Und das Beste: du kannst bei den meisten dieser Bio-Höfe übernachten und diese ehrlichen Produkte sogar zum Frühstück genießen.

    • Sinnlehenhof: Auf einer Anhöhe gelegen, bietet der Hof nicht nur einen traumhaften Ausblick über die Leoganger Steinberge, sondern auch einen Platz zum Genießen auf der Terrasse der Ferienwohnung, oder im liebevoll angelegten Garten – bei einer herzhafter Jause mit hausgemachtem Käse aus dem eigenen Selbstbedienung-Hofladen.
    • Herzoghof: Hier trifft man auf eine wahre Kräuterexpertin. In Workshops vermittelt Hausherrin Anita ihr Wissen über heimische Pflanzen, während draußen ein duftender Bio-Kräutergarten und tierische Begegnungen auf kleine und große Gäste warten. Am Morgen wirst du mit einem leckeren eingedeckten Frühstück überrascht.
    • Erbhof Kleintödling: Wer eintauchen will in bäuerlichen Alltag, ist hier genau richtig. Bei Stallrunden oder Ausflügen mit Sebastian wird Landwirtschaft lebendig, denn der nimmt dich einfach mit und liebt es seine Gäste in den Alltag einzubinden – und vielleicht erfüllt sich auch der Pferdemädchen-Traum der Tochter ganz nebenbei.

    Ob du nur kurz vorbeischaust oder eine ganze Woche bleibst – die Leoganger Biohöfe schenken dir ehrliche Einblicke, authentische Erlebnisse und das gute Gefühl, ganz nah an der Quelle zu sein.

    Für Klein und Groß

    Der Sinnespark in Leogang ist ein echtes Highlight für Familien und mehr als nur ein Spielplatz. Hier können Kinder frei laufen, entdecken, plantschen und staunen. Ob barfuß über unterschiedliche Naturmaterialien, durch Wasserspritzdüsen rennen oder eine eigene Murmel auf die hölzerne Bahn schicken. Der Park schafft Raum zum Austoben und Ausprobieren für Klein und Groß. Und das Beste: wenn die Kinder beschäftigt sind, kann man in der Alm nebenan einen Kaffee genießen, oder auf der entspannt auf der Sonnenliege die Aussicht genießen.

    Die kurze Wanderung dorthin ist leicht machbar, alternativ gelangt man bequem mit der Bergbahn nach oben. Ob als Halbtagesziel oder als Zwischenstopp bei einer größeren Tour, der Sinnespark ist ein idealer Ort, um Natur auf spielerische und sinnliche Weise zu erleben. Ganz ohne Eintritt, aber mit jeder Menge Erlebniswert.

    Für Adrenalinjunkies

    Der Bikepark Leogang gehört zu den besten und bekanntesten Bikeparks Europas – nicht ohne Grund finden hier regelmäßig UCI-Weltcup-Rennen statt. Einsteiger:innen können im Tal erste Fahrversuche machen oder an Technikkursen teilnehmen. Fortgeschrittene wählen zwischen technisch anspruchsvollen Trails oder flowigen Abfahrten mit Panoramablick. Besonders angenehm: Gondel und Lift sorgen für entspannte Auffahrten. Aber bitte nicht überschätzen, die Strecken sind sorgfältig mit Farbsystem ausgeschildert von blau bis schwarz, wie beim Skifahren.

    Wer Bewegung liebt, aber lieber zu Fuß unterwegs ist, findet rundherum bestens ausgeschilderte Wanderwege und Einkehrmöglichkeiten mit Aussicht und kann so mit den Bikern mit fiebern und staunen.

    Und wer mitten im Bikepark aufwachen, beim Frühstück den ersten Bikern zuschauen oder direkt selbst losstarten möchte, übernachtet am besten in der Forsthofalm. Das nachhaltig gebaute Holzhotel liegt direkt an der Piste – im Winter wie im Sommer – und verbindet stilvollen Komfort mit perfekter Lage für Bike-Abenteuer.

    Für „Normalos“

    Leogang bietet über 400 Kilometer markierte Wanderwege – von familienfreundlichen Routen bis zu anspruchsvollen Bergtouren. Wer’s gemütlich mag, wandert entlang der Almböden mit Blick auf die Leoganger Steinberge oder fährt mit der Bahn ein Stück nach oben, um dort zu starten. Unterwegs warten gemütliche Hütten, stille Aussichtspunkte und immer wieder: Zeit für echte Naturbegegnung.

    Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und entspannte Urlaubstage ist das Biohotel Rupertus. Es liegt ruhig am Ortsrand, direkt am Wanderwegnetz, und bietet mit Naturpool, Spa und biologischer Kulinarik den passenden Ausgleich nach aktiven Stunden draußen. Auch Familien fühlen sich hier wohl – nicht zuletzt dank der unkomplizierten, herzlichen Atmosphäre.

    Für einen Kontrast zur Natur sorgt ein Abstecher ins Bergbau- und Gotikmuseum Leogang. Hier erfährt man, wie der Ort über Jahrhunderte durch den Bergbau geprägt wurde, taucht in mittelalterliche Lebenswelten ein und entdeckt beeindruckende Exponate zwischen Kunst, Handwerk und Alltagsgeschichte. Ein Besuch, der auch bei Kindern bleibenden Eindruck hinterlässt.

    Leogang zeigt, wie vielfältig nachhaltiger Urlaub sein kann: ob aktiv, oder ruhig am Berg, genussvoll am Frühstückstisch oder neugierig im Stall. Die Kombination aus Natur, gelebter Bio-Philosophie und besonderen Menschen macht diesen Ort so besonders.

    👉 Bleib dran – in den nächsten Wochen stellen wir dir die einzelnen Mitgliedsbetriebe genauer vor: mit Geschichten hinter der Stalltür, Blicken hinter die Hoteldirektion, ehrlichen Einblicken in den Alltag und der einen oder anderen Überraschung, die du beim Vorbeifahren vielleicht übersehen würdest.

  • Bäume pflanzen, Haltung zeigen

    Bäume pflanzen, Haltung zeigen

    Hotels for Future

    Georg Maier, Gastgeber im Grünen Hotel zur Post, ist keiner, der Dinge nur denkt. Er macht sie einfach. So war es auch mit „Hotels for Future“. Entstanden aus der Inspiration der Fridays-for-Future-Bewegung – und dem schmunzelnden Gedanken: „Wenn’s sogar Omas for Future gibt, warum nicht Hotels?“

    Was dann folgte, war kein Marketingplan, sondern Herzenssache. Anfangs pflanzte Georg mit seinem Team und seiner Familie fünf Bäume – dort, wo zuvor Asphalt war. Heute sind es über 2200 Bäume. Und bislang ist das Grüne Hotel zur Post das einzige Hotel, das bei Hotels for Future offiziell mitmacht. Aber für Georg zählt nicht die Zahl, sondern das Tun. „Wenn jedes Hotel 2000 Bäume pflanzt, wird’s irgendwann groß. Aber einer muss anfangen.“

    Kein Greenwashing, sondern echter Boden unter den Füßen

    Hotels for Future ist bewusst einfach gehalten: Es gibt keine komplizierten Regeln, keine Pflichtpunkte, keine Hochglanz-Rechnungen zum CO₂-Ausgleich. Denn für Georg zählt, was greifbar ist. „Ich will nicht irgendein Kompensationsding machen, wo keiner weiß, ob der Baum jemals gesetzt wurde.“

    Bei ihm werden die Bäume dort gepflanzt, wo Stürme gewütet haben oder Aufforstung erwünscht ist – in Zusammenarbeit mit lokalen Förstern, Bauern oder Initiativen. Ob am Campingplatzwald in Maxglan, in Golling, im Waldviertel oder im Pongau: Georg ist meist selbst mit der Schaufel dabei. Auch in Kenia war er gemeinsam mit seiner Familie unterwegs, um ein Aufforstungsprojekt mit den Ost-West-Doctors zu unterstützen.

    Ein Bäumchen kostet dabei oft nur 70 Cent bis 2 Euro – je nach Sorte und Region. Wichtig ist Georg: Es wird nicht einfach drauflosgepflanzt. „Es darf nicht immer die gleiche Baumart sein. Aber dafür hab ich gute Leute an meiner Seite.“

    Eine Bewegung, die verbindet

    Der Geist hinter Hotels for Future ist klar: Jeder Betrieb, der ehrlich nachhaltiger werden will, kann mitmachen. Ob mit einem Baum oder 1000. Ob mit Gästen, die mithelfen, oder ganz im Stillen. Das Ziel ist nicht PR, sondern Bewusstsein. Trotzdem gilt für Georg:

    „Mache Gutes – und sprich darüber.“

    Denn nur wer sichtbar ist, inspiriert andere.

    Die Website wurde gemeinsam mit einem Schulfreund seines Sohnes gebaut – kostengünstig, ehrlich, funktional. Seine Kinder helfen beim Pflanzen, sein Sohn fotografiert fürs Projekt. Eine echte Familienbewegung, ganz ohne Show.

    Klimaticket, Fahrrad und Haltung

    Nachhaltigkeit endet bei Georg nicht im Hotelgarten. Die ganze Familie besitzt das Klimaticket – öffentliche Mobilität gehört für sie selbstverständlich zum Alltag. Georg selbst ist begeisterter Radfahrer. „Man muss’s ja nicht komplizierter machen als es ist“, meint er trocken. Genau dieses gelebte Vorbild macht sein Projekt glaubwürdig – und so wertvoll.

    Mit gutem Beispiel voran

    Hotels for Future steht noch am Anfang. Aber es ist eine Einladung – an Betriebe, die mehr wollen als Imagepflege. Die Verantwortung übernehmen wollen, für ihre Gäste, für die Umwelt, für kommende Generationen.

    Und wer wissen will, wie gut man Nachhaltigkeit wirklich leben kann, sollte unbedingt einen Blick auf den Beitrag über das Grüne Hotel zur Post werfen. Denn dort zeigt sich, was möglich ist, wenn Vision und Alltag zusammenspielen.

  • Bio ohne Blabla

    Bio ohne Blabla

    Zu Besuch bei Georg Maier im Grünen Hotel zur Post in Salzburg

    Wenn Georg Maier über sein Hotel spricht, redet er nicht in Werbephrasen. Sondern in Gedanken, die hängen bleiben.

    „Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatz. Es ist die Basis von allem.“

    Man glaubt ihm das sofort – spätestens wenn man durch die ruhigen Innenhöfe und grünen Ecken des Hauses geht, das seit 1949 im Familienbesitz ist. Ein Ort, der mit der Zeit gewachsen ist – und der, wie die Pflanzen an seiner Fassade, weiterwächst.

    Georg Maier ist ein Idealist. Aber einer, der nicht redet, sondern macht. Der aus einem Stadthotel eine grüne Oase gemacht hat – in einem Viertel mit Geschichte, mitten in Salzburg. Und der dabei weder laut noch leise ist.

    Georgs Großeltern kauften das Haus nach dem Krieg, führten es als Gasthaus. Später wurde es zur Pension, in der Georg selbst als Teenager mithalf.

    „Es war irgendwie klar, dass ich’s einmal übernehme, damals hat man nicht groß überlegt, ob das passt oder nicht. Man hat’s einfach gemacht.“

    1994 kam er mit seiner Frau zurück nach Salzburg, seitdem führen sie das Grüne Hotel zur Post. Mit grüner Haltung und mit Herz.

    Georg erzählt offen, dass ihn das Thema Umweltschutz, einmal gefunden, nie mehr losgelassen hat. Weder privat noch beruflich. Schon in den 80ern wurde die erste Solaranlage am Wohnhaus der Familie installiert, 1998 folgte die nächste am Hoteldach. Und 2015 war dann der Startschuss für eine neue Phase: das Österreichische Umweltzeichen.

    „Da war plötzlich jeder Bereich Thema. Von der Wäscherei bis zur Rezeption.“

    Heute wird die Energie über eine große Pelletsheizung gewonnen, die ehemaligen Gas- und Ölheizungen sind Geschichte. Alle sechs Gebäude des Hotels wurden auf diese zentrale Lösung umgestellt.

    „Das war viel Aufwand, alles aufreißen, neu verlegen – aber es hat sich ausgezahlt. Ich bin heute noch stolz drauf.“

    Dass so ein Wandel schwer sein müsse, weist Georg übrigens freundlich zurück:

    „Eine Herausforderung ist nur dann eine, wenn sie schwierig ist – für uns war’s eigentlich ganz leicht.“

    Energie aus der Region – für eine enkeltaugliche Zukunft

    Auch der Strom kommt längst nicht mehr von irgendwo. Eine 30-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach versorgt zwei der Häuser, ein Batteriespeicher puffert die Energie.

    „Wenn wir mehr produzieren, hänge ich einfach das E-Auto an.“

    Noch dazu bezieht das Hotel Ökostrom direkt vom Kraftwerk Sinnhub – einem Leuchtturmprojekt aus der Region, das auf Initiative der Salzburger Ökostrombörse ermöglicht wurde. Nachhaltiger geht’s kaum.

    Bienen, Pflanzen, Wildwuchs – gelebte Naturverbundenheit

    Das alles passiert nicht aus Marketinggründen. Sondern weil es sich richtig anfühlt. Weil es Sinn macht. Neben den großen Maßnahmen zählen auch die kleinen: Drei eigene Bienenstöcke brummen auf dem Grundstück – obwohl Georg eine Bienenallergie hat. Nicht wegen des Honigs, sondern damit die fleißigen Bienchen die Blumen rundherum bestäuben.

    An der Fassade wächst eine sieben Meter hohe Pflanzenkonstruktion empor, mitten im Stadtgebiet. Und der Garten? Der darf wild wachsen. Ohne Rasenkante, ohne Zwang – dafür mit viel Lebensraum, für reine Luft und blühende Pflanzen.

    „Eat the Rainbow“ leicht gemacht

    Und dann ist da noch das Frühstück. Eines, das nicht nur satt macht, sondern glücklich. Das Buffet ist eine liebevolle Einladung: 100 % bio, vieles selbstgemacht, regional, vielfältig. Veganer:innen, Vegetarier:innen oder Flexitarier:innen – hier füllt sich jeder Teller bunt.

    Nach dem Frühstück, wenn die Gäste langsam in den Tag starten, trifft sich das Team noch einmal im Frühstücksraum. Gemeinsames Kaffeetrinken gehört dazu. Keine Pflicht, sondern ein Ritual. Man begegnet sich hier auf Augenhöhe – mit einem offenen Ohr & einer Prise Humor.

    Und weil Verantwortung hier nicht beim Energieverbrauch endet, geht das Hotel noch einen Schritt weiter: Es trägt das ECOnGOOD – ein Label für Betriebe, die fair wirtschaften, soziale Werte leben und ökologische Ziele messbar machen. Kein Marketing-Gag, sondern gelebte Überzeugung. Genau das spürt man – vom Teamfrühstück bis zum Bienenstock.

    Ein Ort mit Seele – mitten in der Stadt

    Das Grüne Hotel zur Post ist kein Bio-Bauernhof. Und will auch keiner sein. Es ist ein charmantes Stadthotel mit Haltung. Nur wenige Gehminuten vom Zentrum Salzburgs entfernt, aber mit grüner Seele. Ein Ort, an dem sich Geschäftsreisende, Familien, Städteurlauber:innen und Radfahrer:innen begegnen.

    Hier wird es dem Gast leicht gemacht, Teil dieser Haltung zu sein. Ob mit dem Live-Busfahrplan an der Rezeption, der bei der nächsten klimafreundlichen Unternehmung hilft, oder mit den stylischen Leihfahrrädern, die direkt vor der Tür bereitstehen. Alles ist durchdacht – aber nichts ist kompliziert. Einfach ankommen, durchatmen, genießen.

  • Schnell Tanzen – langsam reisen

    Schnell Tanzen – langsam reisen

    Electric Love Festival meets Slow Travel im SalzburgerLand

    ELECTRIC
    LOVE
    FESTIVAL
    #LoveResonates
    3 — 5 JULY 2025

    Bass, Lichter, Tanzen unter freiem Himmel – und mittendrin du, mit einem Lächeln im Gesicht, Glitzer auf der Wange und Beats die deinen Körper durchdrehen lassen Es geht um Energie, Leichtigkeit und das große Miteinander.

    Und das Beste: Du kannst feiern, ohne dabei die Welt zu vergessen. Du kannst laut sein – aber mit Rücksicht. Schnell tanzen und trotzdem langsam reisen. Willkommen im Electric Love Festival-Flow!

    Laut feiern. Leise reisen.

    Deine einzigartige Electric Love Experience beginnt schon auf dem Weg ins SalzburgerLand. Wer den Vibe wirklich fühlen will, steigt nicht ins Auto, sondern in den Zug. Vielleicht sogar schon am Vortag. Die Öffis bringen dich zuverlässig ins Getöse und du kommst entspannt und mit gutem Gewissen an. Shuttlebusse und ein gut organisiertes Green-Camping-System machen die Anreise easy und den Stopover am Salzburgring einzigartig. Alles, was du dazu brauchst, findest du unter electriclove.at/travel.

    Wenn du dir ein Quartier in der Stadt gönnst, bist du im 100% Bio Grünen Hotel zur Post goldrichtig. Dort schläfst du klimaneutral, frühstückst bio und bist in wenigen Minuten mit dem Bus oder dem vom Hotel ausgeliehenen Bike bei den Shuttles – bereit fürs Opening Set. Oder Du holst dir entspannten Schlaf während der Festivaltage in einem der ELF Hotels.

    Für echtes Local-Feeling: Tagsüber Techno, nachts Kuhglocken – buchst du am Besten ein Airbnb oder einen Urlaub am Bauernhof in der Nähe. Die Bio-Variante davon ist der Bambichlhof in Fuschl am See.
    Mit etwas Glück bringt Dich Oma Frieda sogar direkt zum Festivalgelände.

    7 Stages, unendlich viele Geschichten

    Das Electric Love ist mehr als nur ein Festival – es ist eine Welt für sich. Eine Welt, in der du zwischen Techno-Hardstyle, EDM und „Sound of Music“ Kulissen pendelst, zwischen Neonlichter und Naturspektakeln.

    Ob du dich mitten ins Getümmel auf der Mainstage wirfst, wo internationale Headliner wie Hardwell oder Alan Walker für kollektives Ausrasten sorgen – oder lieber im Club Circus abtauchst und dich von treibenden Techno-Beats durch die Nacht tragen lässt: beim Electric Love findet jede:r den passenden Soundtrack.
    Für alle, die es kompromisslos lieben, ist das Hard Dance Valley der Place to be – laut, schnell, ekstatisch. Im Heineken Starclub geht’s genreübergreifend zur Sache, hier treffen Hip-Hop, EDM und Urban Beats aufeinander. Und wenn du’s gerne persönlich magst, wartet in der BlueBoXX eine intime Atmosphäre mit freshen Acts und aufstrebenden Local Heroes.

    Bass im Ohr – Bio im Herzen

    Und dann gibt es diesen Ort, der alles anders macht. Kein Banger-Set, kein Pyro-Feuerwerk – sondern Sand unter den Füßen, das Glitzern des türkisenen Blaus und feine elektronische Klänge am Fuschlsee.

    Der ORGANICS Beach ist das grüne Herz des Electric Love. Hier wird nicht nur gefeiert, sondern auch nachgedacht, geatmet, inspiriert. Es gibt Yoga-Sessions, Workshops, Chill-Areas mit Bio-Drinks, leckeres Soulfood und Zeit für Deeptalk.

    Es ist der Gegenpol zum Partyrausch – aber kein Widerspruch. Sondern eine Einladung, das Festival mit allen Sinnen zu erleben. Bewusster, tiefer, echter.

    WE RAVE – WE RESPECT

    Das Schönste an einem Festival sind nicht nur die Beats – es sind die Menschen. Die kurzen Blicke, das Lächeln von Fremden, das gemeinsame Abtauchen in der Musik –together we spread Love and Music. Wenn du dich umsiehst und spürst:
    Hier ist jede:r willkommen, so wie sie oder er ist.

    Electric Love lebt von dieser Energie. Und die entsteht, wenn wir mit Respekt feiern. Wenn du dein Essen teilst. Wenn du anderen Platz lässt. Wenn du beim Vorbeigehen ein Lächeln schenkst – einfach so. Vielleicht ist das das wahre Festivalgefühl: diese Wärme in dir, die nicht nur vom Bass kommt, sondern auch von der elektrisierenden ELF Aura.

    Denn feiern mit Stil heißt auch: sich selbst treu bleiben – und auf andere schauen.

    🖤 HIGH BPM – LOW IMPACT

    Wer mit voller Energie feiert, sollte trotzdem keine Spuren hinterlassen. Nachhaltig feiern beginnt bei kleinen Entscheidungen: Bring deine eigene Wasserflasche mit – es gibt vor Ort zahlreiche kostenlose Trinkwasserstationen und alle Drinks im Mehrweg-System.

    Und es wirkt: Das Festival konnte den Müll in den letzten Jahren bereits um rund 40 % reduzieren – unter anderem durch über 330.000 eingesetzte Mehrwegbecher. Jeder einzelne zählt. Auch deiner.

    Auch kulinarisch geht’s bewusst: Im Food Court findest du vegetarische, vegane und auch Bio-Optionen, mit regionalen Zutaten und richtig viel Geschmack. Weniger Fleisch, weniger Verpackung – mehr Genuss.

    Und denk dran: Dein Zelt gehört nicht auf den Müll. Nimm mit, was du mitgebracht hast – und vielleicht sogar ein bisschen mehr. Sammle ein, wenn Du abreist, nimm Deinen Müll mit und auch den der anderen. Du bist nicht nur Gast. Du bist Teil der Lösung.

    Und was heißt jetzt langsam reisen?

    Wer richtig feiern will, muss auch wieder landen dürfen. Und wo könnte man das besser als inmitten von Salzburger Bergen, Seen und Biowelten? Nimm dir die Zeit. Echte Erlebnisse brauchen Raum. Komm einen Tag früher, bleib einen Tag länger – nicht weil du musst, sondern weil du darfst.

    Am Tag davor steigst du vielleicht schon auf zur Mayerlehenhütte, wo Sennerin Lisi mit Bio-Bauernkrapfen und frischer Almluft wartet. Oder du gleitest mit einer Luftmatratze über den Almkanal in der Stadt. Wer lieber gleich in der Nähe baden geht, hüpft ins Faistenau Felsenbad – ein Naturjuwel, eisklar, eiskalt und echt schön.

    Wenn der letzte Bass verklungen ist, gönnst Du Dir zum Abschluss nochmal Bio-Kulinarik vom Feinsten. Brunch im VOI.bio in Puch, mit fermentierten Köstlichkeiten, Wildkräutern und herrlichem Garten. Danach weiter zur Königseeache, du legst dich ans Ufer und tust – nichts. Und genau das ist das Beste daran. Falls es dich doch in die Stadt verschlagen sollte und deine sozialen Batterien noch voll sind, schau in den schönen Gastgarten vom ersten bio-zertifizierten Wirtshaus der Stadt, dem Urbankeller und gönn dir einen Spaziergang am Kapuzinerberg.

    Das Electric Love ist laut, wild und voll Energie.
    Aber auch das gehört dazu:
    Innehalten. Ausatmen. Nachspüren. Mitnehmen, was bleibt.

    Feiern mit Haltung ist keine Einschränkung – es ist ein Upgrade. Für dich, für die Natur, für alle.

    👉 Entdecke nachhaltige Gastgeber und Naturerlebnisse im BioParadies SalzburgerLand
    👉 Hol dir dein Festivalfeeling unter electriclove.at

  • Nachhaltige Entspannung

    Nachhaltige Entspannung

    Warum wir wieder lernen dürfen, zur Ruhe zu kommen

    Alles ist immer in Bewegung. Die Welt wird schneller, lauter, voller. Termine, To-Do-Listen, Pushnachrichten. Selbst im Urlaub fällt es uns oft schwer, wirklich abzuschalten.

    Sommerurlaub? Im Stau stehen. Klimaanlage auf Vollgas. Liege an Liege.
    Ja, das Meer ist schön. Aber wenn man nach dem Urlaub müder ist als davor – war’s das wirklich wert?

    Die Wahrheit ist:
    Eine schöne Umgebung allein reicht nicht, wenn man sich innerlich im Kreis dreht. Wenn man dauernd erreichbar ist. Wenn der Stress im Koffer mitreist. Was wir brauchen, ist nicht mehr – sondern weniger. Weniger Termine, weniger Trubel, weniger Reizüberflutung.

    Was wir brauchen, ist Raum zum Atmen. Zeit zum Spüren. Orte, die nicht nur schön sind – sondern gut tun. Und genau solche Orte gibt es. Nicht weit entfernt, sondern gleich ums Eck: Im BioParadies SalzburgerLand.

    Hier wird Urlaub zum echten Ankommen – bei sich selbst. Und das Beste daran? Man muss nicht gleich eine Woche fasten oder schweigen. Manchmal genügt schon ein Tag der Ruhe, um den eigenen Rhythmus wiederzufinden.

    Wie könnte so ein Tag aussehen?

    Stell dir vor:
    Du wachst auf mit dem Zwitschern der Vögel. Trinkst warmes Wasser mit Zitrone statt Coffee to go. Gehst barfuß durchs Gras, machst einen tiefen Atemzug. Nimmst dir Zeit ein paar Zeilen zu lesen. Danach: Ein regionales Bio-Frühstück, vielleicht sogar frisch vom Hof. Kein Handy. Kein Lärm.
    Nur du und die Natur. Und ein Angebot, das dich nicht überfordert, sondern begleitet: Yoga. Kneippen. Waldbaden. Lesen. Gut schlafen. Entgiften. Genießen.

    Und das geht nicht nur an einem Ort – sondern an vielen. Denn die Gastgeber:innen im BioParadies leben echte Achtsamkeit. Hier ein paar ganz persönliche Geschichten, wie nachhaltige Entspannung aussehen kann:

    Biohotel Rupertus, Leogang

    Yoga, Green SPA & Bergblick

    Im Rupertus fühlt sich alles leicht an. Die Yogapraxis beginnt im Garten, mit frischer Bergluft. Danach wartet ein regionales Bio-Frühstück mit frischen Kräutern und duftendem Brot. Der neue Green SPA lädt zum Durchatmen ein – mit Naturpool, mehreren Saunen und Ruheinseln. Wer mag, bucht eine Massage mit Bio-Ölen oder macht sich auf zu einem Spaziergang durch die Wiesen. Am Abend gibt’s ein veganes 5-Gänge-Menü – mit Liebe, ohne Dogma.

    Dein Entspannungstag:
    07:30 Yoga im Garten
    09:00 Bio-Frühstück
    10:30 Wanderung zur Jurte am Waldrand
    15:00 Green SPA & Sauna
    19:00 Veganes Dinner mit Bergblick

    BioVitalHotel Sommerau, St. Koloman

    Fasten, Detox & Wohlfühlrituale

    Ein Ort für alle, die ihrem Körper eine Auszeit gönnen wollen. Ob Heilfasten, Basenwoche oder Detox-Kur – hier geht es ums Loslassen: von Ballast, von Mustern, von Stress. Mit dabei: Leberwickel, Lymphdrainage, viel Ruhe und ein Naturbadeteich zum Abtauchen.

    Dein Entspannungstag:
    08:00 Basenbrühe & Leberwickel
    10:00 Spaziergang & Bauchmassage
    13:00 Gemüsegericht & Saunagang
    16:00 Journaling & Lesen im Garten
    20:00 Abendtee mit Blick auf die Berge

    Naturidyll Hotel Hammerschmiede, Anthering

    Waldbaden, Kneippen & Stille

    Hier hörst du wieder, wie Stille klingt. In einem historischen Haus mitten im Wald kannst du in der Original-Kneipp-Anlage kneippen, barfuß laufen oder einfach nur dem Wildbach lauschen. Ein Kraftort für alle, die runterkommen wollen – echt und ohne Chichi.

    Dein Entspannungstag:
    07:30 Waldspaziergang im Morgenlicht
    09:00 Bio-Frühstück auf der Terrasse
    11:00 Kneipp-Ritual & Barfußpfad
    14:00 Lesen & Dösen im Liegestuhl
    18:00 Kräutersuppe & Abendruhe

    Haus Hirt, Bad Gastein

    Alpines Yoga, Thermalquellen & Kunst mit Seele

    Im Haus Hirt trifft alpines Hideaway auf moderne Spiritualität. Yoga mit Blick auf die Gipfel, inspirierende Gespräche, wilde Natur – und zwischendurch ein Sprung in die Therme. Für kreative Seelen, Alleinreisende und alle, die sich wieder spüren wollen.

    Dein Entspannungstag:
    08:00 Yoga mit Gipfelblick
    10:00 Spaziergang zum Wasserfall
    13:00 Ayurvedalunch & Massage
    16:00 Aveda Spa & Journaling
    20:00 Abenddrink am Kamin

    Gartenhotel Theresia, Hinterglemm

    Entspannen mit Kindern – ohne Kompromisse

    Geht das? Ja! Im Familienhotel Theresia entspannen Eltern und Kinder gleichermaßen. Nachhaltiger Luxus trifft auf herzliche Gastfreundschaft, ein großer Naturspielplatz auf liebevolle Betreuung, Bio-Kulinarik auf Pool mit Granderwasser.

    Dein Entspannungstag:
    09:00 Frühstück mit der Familie
    10:00 Kinder-Abenteuer im Naschgarten
    11:00 SPA-Zeit für Mama oder Papa
    15:00 Gemeinsamer Ausflug zum See
    18:00 Abendessen & Gute-Nacht-Geschichte

    Braucht es dafür eine ganze Woche?

    Nein. Ein einzelner Tag mit echter Qualität kann mehr bewirken als ein durchgetakteter Urlaub. Und wenn du dich verliebst – in den Ort, in die Stille, in dich selbst – dann bleibst du vielleicht länger. Die Möglichkeiten im BioParadies SalzburgerLand sind vielfältig. Du musst dich nur einlassen.

  • Selbstgepflanzt, Selbstgemacht & VOI.bio

    Selbstgepflanzt, Selbstgemacht & VOI.bio

    VOI.bio ist kein Ort, den man einfach betritt – es ist ein Ort, den man erlebt. Zwischen moderner Architektur und lebendiger Kunst findet sich hier ein Restaurant, das mehr ist als bloß ein schöner Platz zum Essen. In raffiniert gestalteten Vitrinen liegen handverlesene Weine neben liebevoll eingelegten Raritäten im Weckglas. In der Ecke der Terrasse sprießen Setzlinge und essbare Blüten. Auf dem Dach: ein Garten, wild und geordnet zugleich. Alles deutet darauf hin – hier wird mit Leidenschaft, Neugier und viel Liebe zur Region gearbeitet.

    Was im VOI.bio passiert, geht weit über ein Newcomer-Restaurant hinaus. Hier wird mit Kopf, Herz und Herkunft gekocht – inspiriert von der Natur, geprägt von bäuerlichen Wurzeln und mit einer ganz eigenen Herangehensweise an Genuss und Nachhaltigkeit.

    Besuch bei Küchenchef Erhard Schober in Puch Urstein

    Erhard Schober öffnet mir die schwere Tür zum Kühlhaus – und plötzlich stehe ich vor einer Schatzkammer aus Weckgläsern, Essigmüttern (noch vom Großvater) und eingelegtem, handverlesenem Bio-Gemüse.

    Wer mit Erhard spricht, spürt schnell: Da ist jemand, der Bio nicht als Trend, sondern als Haltung versteht.

    „Ich muss in Italien keine Schnitzel essen und bei uns keine Meeresfrüchte aus Portugal servieren.“

    Stattdessen schwört er auf Pilze von den Flachgauer Bio-Pilzen, saisonales Gemüse, das er selbst einkocht und fermentiert, sowie Wildkräuter, die er in der Umgebung selbst pflückt – darunter japanischer Knöterich. Alles davon landet auf dem Teller, ist schön fürs Auge und entfaltet pure Freude am Gaumen.

    „Exquisite Küche muss nicht weit gereist sein. Die Produkte, die wir hier haben, sind das Besondere.“

    Gastgeber mit Bodenhaftung

    „Ich bin am Bauernhof meiner Großeltern aufgewachsen. Meine Mutter ist eine richtige Kräuterhexe – von ihr habe ich früh gelernt, wie man mit Pflanzen umgeht und sie wertschätzt.“

    Obwohl Erhard am liebsten am Herd steht, ist er auch oft direkt am Gast.

    „Ich möchte erklären, mitnehmen, Haltung zeigen, aber nicht belehren.“

    Diese Haltung spürt man. Man fühlt sich sofort wohl – nicht nur wegen des Essens, sondern wegen der Atmosphäre, die von innen heraus entsteht.

    Hier bekommt man kein überstyltes Tellergericht mit Showeffekt, sondern ehrliche, aromatisch dichte Küche mit Tiefe. Mit Know-how, Respekt vor dem Produkt und immer wieder einer Spur Überraschung. Mal fermentiert, mal eingelegt, mal auf offenem Feuer gegrillt.

    „Man muss bei uns nicht im Anzug erscheinen – und auf gut Deutsch gesagt: auch nicht mit einem Stock im Arsch. Es soll sich anfühlen wie im Wohnzimmer. Das ist die Idee.“

    Jeder darf sich einbringen

    Das VOI.bio-Team ist jung, international und offen. Und es wird ermutigt, mitzugestalten.

    „Bei uns kann sich jeder verwirklichen. Das ist selten geworden in der Branche.“

    Erhard weiß, wie wichtig das ist, um echte Begeisterung zu erzeugen. Und die merkt man nicht nur in der Küche, sondern auch im Garten am Dach: Hier wachsen Ideen, Setzlinge und Zukunftsgeschichten. Alles in Bio, alles mit Liebe gepflegt.

    Hinter dem Konzept von VOI.bio steht Andreas Birngruber – Visionär, Gastronom und leidenschaftlicher Bio-Botschafter. Er hat mit VOI.bio einen Ort geschaffen, an dem kulinarische Exzellenz und Nachhaltigkeit kein Widerspruch, sondern gelebte Selbstverständlichkeit sind. Seine langjährige Erfahrung in der Gastronomie, u. a. mit Chef Partie, spiegelt sich in jedem Detail des Hauses wider. Mit diesem Projekt verbindet er höchste Bio-Standards, moderne Architektur und eine offene Gastgeberkultur zu einem der spannendsten Genussorte im SalzburgerLand.

    Bio-Kulinarik – von Frühstück bis Fine Dining

    „Ich rechne im Sommer schon 20 Kilo Eierschwammerl ein, die ich einlegen kann – so kommt auch im Herbst noch Regionales auf den Teller. Und im Winter? Dann gibt’s eben ein Erdbeer- oder Himbeerkompott. Das ist auch sehr lecker – und das müssen die Leute einfach wieder lernen zu schätzen.“

    VOI.bio lädt zu jeder Tageszeit zum Genießen ein: Wer mag, startet hier mit einem besonderen Frühstück in den Tag – das Buffet ist bewusst klein gehalten, dafür ist jedes einzelne Produkt sorgsam ausgewählt und von hoher Qualität. Am Sonntag wird der Brunch zelebriert: Zusätzlich zum Frühstück gibt es zwei warme Gerichte, die im Sinne des „Sharing is Caring“-Prinzips direkt auf den Tisch gestellt werden.

    Unter der Woche wartet der Business Lunch in Form der beliebten Bento Box: ein Hauptgericht (vegan, vegetarisch oder mit Fleisch), ein Salat mit Wildkräutern und ein feines Dessert. Ich durfte sie selbst probieren – und war begeistert. Zwischendurch könnt ihr euch im Bistro verwöhnen lassen.

    Wer sich nach einem außergewöhnlichen Abend sehnt, sollte sich einen Tisch für das Fine Dining sichern – jeweils donnerstags und freitags, ausschließlich mit Reservierung.

    Am Ende meines Besuchs weiß ich: Das hier ist mehr als Essen.
    Das ist ein Statement.
    Für Geschmack, für Verantwortung, für eine enkeltaugliche Küche.

  • Im Takt der Natur

    Im Takt der Natur

    Trailrunning im BioPardies SalzburgerLand

    Raus aus dem Alltag, rein in die Natur: Trailrunning ist mehr als ein Sport. Es ist Bewegung in ihrer ursprünglichsten Form – fernab von Asphalt, Lärm und Leistungsdruck. Gelaufen wird dort, wo die Wege schmaler, die Aussichten weiter und die Luft klarer ist. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen für diesen Laufstil begeistern. Trailrunning boomt, weil es nicht nur körperlich fordert, sondern auch mental entschleunigt. Wer einen Flow-Moment am Berg erlebt hat, weiß: Das ist mehr als Training. Das ist Lebensgefühl.

    Damit dein Naturlauf ein echtes Erlebnis wird, gilt: Trailrunning ist technischer als Straßenlauf – es erfordert gutes Schuhwerk, Trittsicherheit, eine moderate Einsteigerhaltung und Respekt vor der Natur. Es geht nicht um Pace, sondern ums bewusste Unterwegssein.

    Im BioParadies SalzburgerLand findest du dafür die perfekten Bedingungen: ausgewählte Trails in jeder Region, kombiniert mit Gastgeber:innen, die auf Bio, Nachhaltigkeit und echte Erholung setzen. Hier starten deine Laufabenteuer mit einem regionalen Frühstück – und enden vielleicht in der Sauna oder mit einer Käseplatte vom Hof nebenan.

    Pinzgau

    Panorama Trail Saalbach

    Leoganger Steinberge, Passauer Hütte Sonnenaufgang beim Fahnenköpfel

    Ein aussichtsreicher Rundweg mit Flow-Garantie: Auf schmalen Pfaden geht es entlang des Kamms, mit Blick auf die Hohen Tauern. Die Tour ist mittelschwer, beginnt an der Kohlmaisbahn und bietet viele weite Blicke und genussvolle Passagen.

    Distanz: 17,4 km | 750 hm
    👉 Zur Tour

    Empfohlene Homebase: Bio-Pension Vorderlengau – familiär geführter Hof in ruhiger Lage am Talschluss von Hinterglemm.

    Weitere Gastgeber:innen im Pinzgau:
    Holzhotel Forsthofalm, Biohotel Rupertus, Gartenhotel Theresia, Wohlfühlhotel Castello, Bio-Erbhof Kleintödling, Herzoghof, Sinnlehenhof, BijoFARM

    Pongau

    Gamskarkogel-Trail

    Der Gamskarkogel in 2.467 Metern Seehöhe ist der höchste Grasberg Europas. Die Schutzhütte ist aus dem Gasteinertal von Bad Hofgastein bzw. Bad Gastein, und aus dem Großarltal von Hüttschlag aus erreichbar und liegt direkt am Arnoweg, sowie am beliebten Salzburger Almenweg.

    Von Bad Hofgastein führt dieser alpine Klassiker auf den Gamskarkogel, den höchsten Grasberg Europas. Belohnt wird man mit einem überwältigenden Rundumblick und dem Gefühl, ganz oben zu sein. Der Anstieg ist sportlich, aber lohnend – ideal für erfahrene Trailrunner:innen.

    Distanz: ca. 17 km | 1.300 hm

    Empfohlene Homebase: Haus Hirt Hotel & Spa in Bad Gastein – ein stylisches Refugium mit Spa, Yoga und Salzburger Bio-Kulinarik.

    Weitere Gastgeber:innen im Pongau:
    Biohof Gschwendt, Untergrubgut, Mayerlehenhütte

    Lungau

    Murtal-Trail zur Sticklerhütte

    Ein ruhiger, naturbelassener Trail entlang der jungen Mur. Die Strecke führt durch schattige Lärchenwälder, über weiche Almwiesen und entlang plätschernder Wasserläufe – perfekt für heiße Sommertage. Wer möchte, kombiniert Rückweg oder Zustieg mit dem Bike.

    Distanz: ca. 15 km | 600 hm
    👉 Zur Tour

    Empfohlene Homebase: Landgut Blasiwirt in St. Michael – ideal gelegen auf 1.111 m Seehöhe mit hofeigener Landwirtschaft, Streichelzoo und Bio-Küche.

    Weitere Gastgeber:innen im Lungau:
    Biohof Sauschneider, Gratzgut

    Flachgau

    Wieserhörndl-Trail

    Diese Runde startet bei der Gaißau und führt auf abwechslungsreichen Wegen durch den Wald, über Almböden und schließlich zum Wieserhörndl-Gipfel. Der Ausblick über das Salzburger Seenland ist einmalig – besonders bei Sonnenaufgang.

    Distanz: ca. 21 km | 1.000 hm

    Aktuelle Unterkunft: In der Fuschlseeregion ist derzeit kein BioParadies-Partnerbetrieb mit Frühstück aktiv. Die Tour eignet sich ideal für einen Tagesausflug.

    Weitere Gastgeber:innen im Flachgau:
    Biohotel Schiessentobel (Seeham), Biohof Seeham, Joglbauer, Stoff’n Edelpilze

    Salzburg Stadt

    Gaisberg-Runde & Stadtbergrunde

    Diese Region verbindet Trailrunning mit urbanem Flair: Der Gaisberg ist Salzburgs Hausberg und bietet auf seinen 16 Kilometern und 850 Höhenmetern ein abwechslungsreiches Lauferlebnis mit Aussicht. Wer es kürzer und zentraler mag, läuft die Stadtbergrunde über Mönchs- und Kapuzinerberg – mitten durch grüne Oasen mit Blick auf die Altstadt.

    Distanz: 16 km | 850 hm (Gaisberg), 9 km | 300 hm (Stadtbergrunde)

    Empfohlene Homebase: Das Grüne Hotel zur Post – ruhig gelegenes Stadthotel mit Bio-Frühstück, E-Auto-Shuttle und Gemeinwohlökonomie.

    Bio-Genusstipps:
    Urbankeller – Salzburgs erstes Bio-Wirtshaus mit Fokus auf regionale Bio-Küche.
    VOI.bio – exquisites Bio-Restaurant in Puch bei Hallein mit feiner, saisonaler Küche und nachhaltigem Konzept.

    Weitere Gastgeber:innen in der Region:
    Hotel Hammerschmiede – ruhig gelegen in einem Waldstück bei Anthering, ideal für alle, die nach dem Lauf Erholung pur suchen.
    Biohof Eisenhut, Biohof Wirthenstätten, Wild Gewachsen – Bio-Blumen

    Trailrunning im BioParadies SalzburgerLand ist mehr als nur Bewegung in der Natur. Es ist ein Lebensstil – geerdet, bewusst, nachhaltig. Wer hier läuft, wird nicht nur fit, sondern findet auch zu sich selbst. Die Kombination aus naturnahen Trails, regionaler Bio-Kulinarik und authentischen Gastgeber:innen macht jeden Lauf zu einer kleinen Auszeit vom Alltag.

  • Slow Travel im Salzburger Land

    Slow Travel im Salzburger Land

    Warum weniger mehr ist

    Stell dir vor, du wachst in einem gemütlichen Bett auf einem Bio-Bauernhof auf. Draußen zwitschern die Vögel, die Morgensonne taucht die Almwiesen in ein goldenes Licht, und der Duft von frischem Brot zieht durchs Haus. Kein hektisches Kofferpacken, keine übervollen Sightseeing-Spots – nur du, die Natur und der Moment. Willkommen in der Welt des Slow Travel, der vielleicht schönsten Art, das Salzburger Land zu entdecken.

    Was Slow Travel bedeutet (und was nicht)

    Slow Travel heißt nicht, dass du mit der Geschwindigkeit einer Schnecke durch die Berge wanderst oder extra lange an der Bushaltestelle wartest, um „die Erfahrung zu spüren“. Es geht darum, bewusster zu reisen. Nicht in Rekordzeit alle Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern mit offenen Augen und entspanntem Tempo eine Region wirklich kennenzulernen.

    Gerade das BioParadies Salzburger Land ist perfekt für diese Art des Reisens. Statt sich von Termin zu Termin zu hetzen, kann man hier das echte Landleben spüren: barfuß durch taufrisches Gras gehen, dem Plätschern eines Wildbachs lauschen oder einfach mal auf einer Holzbank sitzen und in die Ferne schauen.

    Salzburger Land & Slow Travel – Ein perfektes Match

    Warum funktioniert Slow Traveling im BioParadies so gut? Weil hier alles schon ein bisschen entschleunigt ist. Die Kühe auf der Weide nehmen sich Zeit für ihr Gras, das Brot im Holzofen darf in Ruhe gehen, und auch Gäste spüren schnell: Eile war gestern, heute zählt der Moment.

    Übernachten mit Herz und Seele – Statt anonymer Hotels erwarten dich kleine, charmante Unterkünfte: Bio-Bauernhöfe, gemütliche Almchalets oder nachhaltig geführte Pensionen, wo der Gastgeber dich mit einem Lächeln und einer Tasse frisch gebrühtem Kräutertee begrüßt.

    Kulinarik zum Verweilen – Kein „To-Go“-Schnellimbiss, sondern Essen, das nach Heimat schmeckt. Bio-Bauernhöfe bieten hofeigene Produkte an, von hausgemachten Marmeladen bis hin zu würzigem Käse aus Rohmilch. Wer Slow Travel ernst nimmt, setzt sich mit Genuss an einen langen Holztisch und kostet sich durch die Region – am besten mit einem Glas frisch gepresstem Apfelsaft von der Streuobstwiese.

    Natur als Abenteuer (ohne Eile) – Wandern ohne Ziel, nur der Nase nach. Statt Gipfelrekorden geht es ums Staunen: über eine blühende Almwiese, das klare Wasser eines Bergsees oder die Stille eines Waldes. Wer es aktiver mag, kann mit dem Fahrrad von Hof zu Hof fahren, die Bauernmärkte besuchen oder sich einer geführten Kräuterwanderung anschließen – dort lernt man übrigens, dass Spitzwegerich nicht nur lustig klingt, sondern auch wunderbar gegen Mückenstiche hilft.

    Lokale Kultur in ihrer schönsten Form – Das Salzburger Land hat mehr zu bieten als Postkartenidylle. In kleinen Dörfern gibt es traditionelle Handwerksbetriebe, urige Bauernmärkte und Feste, die das Leben feiern. Hier geht es nicht um Touristen-Shows, sondern um echtes, gelebtes Brauchtum – vom Almabtrieb bis hin zu stimmungsvollen Musikabenden in der Dorfschenke.

    Einfach ankommen – und bleiben wollen

    Slow Travel im BioParadies Salzburger Land bedeutet, nicht durch eine Region zu reisen, sondern in ihr anzukommen. Es ist das bewusste Innehalten, das Verweilen, das Spüren der kleinen, besonderen Momente. Vielleicht ist es der Duft von frisch gemähtem Heu, die warme Milch, die du direkt aus der Kanne trinkst, oder das herzliche Gespräch mit einer Bäuerin, die dir erklärt, warum ihre Kühe Namen haben und das Stall-leben nicht mögen.

    Am Ende bleibt vor allem eines: ein Gefühl von tiefer Entspannung und echter Verbindung zur Natur. Und das Schönste? Wer einmal so gereist ist, will nie wieder anders.

  • VOI.bio

    VOI.bio

    Ein Ort für Feinschmecker:innen, Nachhaltigkeitsbewusste und Genussliebhaber:innen zwischen innovativer Küche, stilvollem Ambiente und gelebter Regionalität

    Im VOI.bio in Puch-Urstein, südlich von Salzburg, verschmelzen Bio-Genuss, kreative Küche und nachhaltige Philosophie zu einem einzigartigen Gesamterlebnis. Das Restaurant vereint Fine Dining, Bistro und Cocktailbar unter einem Dach und setzt dabei konsequent auf 100 % biologische, regionale und saisonale Zutaten. Die Speisekarte bietet eine Vielfalt an Gerichten, von vegetarischen und veganen Optionen bis hin zu Fleisch- und Fischspezialitäten, stets mit dem Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit. ​

    Das stilvolle Ambiente des VOI.bio lädt zum Verweilen ein – sei es für ein entspanntes Frühstück, einen Business Lunch, einen genussvollen Abend oder einen besonderen Anlass. Die hauseigene Cocktailbar bietet innovative Drinks mit regionalen Zutaten und sorgt für den perfekten Ausklang des Tages. ​

    👉 Wer also auf der Suche nach einem Restaurant ist, das Bio-Qualität, kulinarische Vielfalt und ein einzigartiges Ambiente vereint, wird im VOI.bio fündig. Ein Besuch hier hinterlässt nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch das gute Gefühl, nachhaltigen Genuss erlebt zu haben.