Autor: abraunbart

  • Tradition neu gedacht

    Tradition neu gedacht

    Ein Haus mit Wurzeln und Vision: Im Hotel zum Hirschen treffen Familientradition, Achtsamkeit und modernes Leben in besonderer Weise aufeinander.

    Vor Jahrhunderten war hier ein Bauernhof vor den Toren der Stadt Salzburg. Heute steht an seiner Stelle das Hotel zum Hirschen. Ein Ort, der sich verändert hat und doch geblieben ist, was er immer war. Familiär, echt und tief mit seiner Geschichte verwurzelt. Seit elf Generationen ist das Haus im Besitz derselben Familie, geführt mit Weitblick, Respekt und einem feinen Gespür für das, was kommen darf.

    Die Geschichte des Hirschen reicht weit zurück. Schon im 15. Jahrhundert wurde der Hof erstmals erwähnt, damals noch als Bauernhof vor den Toren der Stadt Salzburg. Um 1700 taucht der Name Hirschenwirt in den Aufzeichnungen auf, und seit 1830 ist das Haus im Besitz derselben Familie. Generation für Generation wurde weitergebaut, erweitert, erneuert und doch nie das verloren, was es ausmacht. Selbst nach schweren Zeiten, etwa nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, blieb der Wille stark, dieses Haus zu bewahren. Großvater Peppi Wallmann baute es wieder auf und führte die Tradition fort. Später übernahmen Franz und Russella Wallmann den Betrieb, machten daraus ein lebendiges Hotel und legten den Grundstein für das, was heute das Hotel zum Hirschen und Hirschengrün ist. Ein Ort, der Geschichte und Gegenwart in besonderer Weise verbindet.

    Katharina Richter-Wallmann führt nun das Hotel in einer Zeit, in der vieles neu gedacht wird. Druck verspürt sie dabei keinen. Sie lebt lange in Berlin, arbeitet im Marketing und weiß früh, dass sie mit dreißig Jahren die Verantwortung übernehmen wird. Nicht, weil sie es muss, sondern weil sie es möchte. Was genau sie daraus machen will, steht damals noch nicht fest. Wichtig ist ihr, dass das Haus erhalten bleibt und die Familientradition weitergeführt wird.

    Mit achtundzwanzig kehrt sie nach Salzburg zurück und besucht einen Lehrgang für Immobilienmanagement. Dort lernt sie ihren Mann Nico kennen. Die beiden teilen die Leidenschaft für Architektur, Design und gute Gastfreundschaft.

    Für Katharina ist die Übernahme eine große Chance, aber auch eine bewusste Entscheidung. Sie weiß, was dieses Haus für die Familie und für die Stadt bedeutet.
    Als Team nahmen sie dann ein großes Projekt in Angriff. Aus der Idee, das Haus zu erhalten, wurde ein neues Kapitel. Das Hotel zum Hirschen sollte mehr sein als ein Hotel. Mit dem Bau des Hirschengrün begann eine neue Ära, in der Geschichte, Nachhaltigkeit und urbanes Leben zusammenfinden.

    Das Hirschengrün nennt sich das Gesamtprojekt, das aus dem historischen Hotel entstanden ist. Das Grundstück war zu groß, um nur Hotel zu sein, also wurde der Raum erweitert. Neben dem Hotel entstanden Wohnungen und Ateliers, die Leben, Arbeiten und Gastfreundschaft verbinden. Statt des alten Parkplatzes im Innenhof gibt es heute eine Tiefgarage und einen darüber liegenden Garten, der vergessen lässt, dass man sich mitten in der Stadt befindet.

    Im Garten wachsen Blumen für das Hotel, ein Bienenhotel ist in Planung. Dieses wird eigens von Barbara Gollackner entworfen, selbst im Garten genutzt und künftig auch vertrieben. Der Garten ist Katharinas Herzensprojekt, eine grüne Oase für Gäste und Mitarbeiterinnen. Hier wird geerntet, geplaudert, gefeiert.

    Zum Ensemble gehört auch das Restaurant Furō, das für seine kreative vegetarische Küche bekannt ist. Hier wird mit feinen Aromen gespielt, mit Texturen experimentiert und bewusst gekocht. So entsteht eine moderne Form von Genuss, die überrascht und bleibt.

    Von Anfang an war klar, dass das Haus Charakter haben sollte. Kein glattes Design, sondern Räume mit Seele. Viele Möbelstücke wurden individuell angefertigt, die Lampen sorgfältig ausgewählt und vom Atelier Areti handgemacht. Alles erzählt eine Geschichte, alles trägt zur besonderen Atmosphäre des Hauses bei.

    Das Hirschengrün versteht sich nicht nur als Hotel, sondern als Ort der Begegnung. Gemeinsam mit der Salzburger Galeristin Sophia Vonier hat Katharina ein Kunstkonzept entwickelt, das zeitgenössische Kunst in den Alltag integriert. In den öffentlichen Räumen hängen Originale österreichischer Künstlerinnen und Künstler, in den Zimmern hochwertige Drucke der Werke. Kunst soll hier inspirieren und begleiten.

    Im September verwandelte sich die Bar in eine Bühne. Beim Take the A-Train Festival wurde getanzt, gelacht und gefeiert. Auch intern wird Gemeinschaft großgeschrieben. Ein Tag vor meinem Besuch fand das Mitarbeiterfest statt, mit Grillen und Lagerfeuer im Garten. Diese Herzlichkeit spürt man als Gast sofort. Katharina und Nico führen ein junges, offenes Team. Ihnen ist wichtig, dass Arbeit Freude macht und Menschen sich wohlfühlen.

    Das Hotel ist Bett + Bike Partner und bestens für alle ausgestattet, die Salzburg mit dem Fahrrad erkunden möchten, oder einen Zwischenstopp auf ihren Abenteuern einlegen wollen. Zahlreiche Fahrradständer stehen bereit. Für die, die zwar nicht mit dem Rad hier sind, aber ihre Fitnessroutine nicht schleifen lassen wollen, steht ein professionell ausgestatteter Fitnessraum und ein heller Yogaraum bereit.

    Wer lieber entspannt, findet im Spa-Bereich mit Sauna und Infrarotkabine den perfekten Ausgleich nach einem Tag in der Stadt. Auch Hunde sind hier willkommene Gäste. Hotelhund Lotti begrüßt jeden mit Freude und zeigt, dass Tiere hier nicht nur erlaubt, sondern geschätzt sind.

    Bio ist im Hirschen keine neue Idee, sondern Familientradition. Schon Katharinas Vater führte das Bio-Frühstück ein, ihre Cousins Christian und Markus Wallmann betrieben das erste hundert Prozent biologische Wirtshaus in Salzburg. Gesundheit, Verantwortung und Qualität sind für die Familie selbstverständlich.

    Das Frühstück wird bei Schönwetter im Garten genossen, Kaffee und Kuchen gibt es an der Bar, und wer ein Seminar bucht, wird mit regionaler, saisonaler Küche versorgt. Alles ist liebevoll gestaltet und spürbar durchdacht.

    Katharina sieht ihre Zeit im Hirschen als Zwischenstopp. Für sie geht es darum, das Haus zu bewahren, bis die nächste Generation bereit ist, es weiterzuführen. Nachhaltigkeit bedeutet für sie nicht nur ökologisches Denken, sondern auch Verantwortung gegenüber dem Erbe ihrer Familie. Nur wenn man mit Bedacht handelt, kann man etwas Wertvolles weitergeben.

    Das Hotel zum Hirschen ist ein Beispiel dafür, wie Geschichte lebendig bleiben kann, wenn Menschen sie mit Offenheit und Respekt weitertragen. Ein Ort, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet. Mitten in Salzburg und mitten im Leben.

  • Mehr als Aussicht

    Mehr als Aussicht

    Weitblick in Kaprun

    Wo regionale Küche zu neuen Perspektiven inspiriert.

    Hoch über den Dächern von Kaprun mit freiem Blick auf das Kitzsteinhorn verbindet das Weitblick Genuss, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft auf besondere Weise. Seit vier Jahren wird hier gekocht, was gerade Saison hat. Regional, biologisch und bewusst gesund. Immer mit offenen Blick für Neues und mit tiefen Verständnis für den Kreislauf der Natur.

    Im Restaurant am Dach des Bründl Sports Flagshipstores spürt man, dass hinter jedem Gericht eine klare Haltung steht. Gemüse, Getreide, Fleisch und Fisch stammen fast ausschließlich von zertifizierten Bio Betrieben aus der Region. Rund 98 Prozent der Zutaten sind biologisch, alles andere nur dann nicht, wenn es wirklich keine Alternative gibt.

    Christoph, der Restaurantleiter, war von Anfang an dabei. Nach Jahren in großen Hotels wollte er wieder näher am Gast sein und den direkten Kontakt zu den Produzenten spüren. Heute kennt er die meisten seiner Lieferanten persönlich. Einmal im Jahr lädt er sie zu einem besonderen Abend ein, bei dem zuletzt achtzehn Landwirtinnen und Landwirte gemeinsam an einem Tisch sitzen. Für Christoph ist das einer der schönsten Momente des Jahres, weil er dabei den Menschen begegnet, die dieses Konzept möglich machen.

    Das kulinarische Konzept ist einfach und zugleich anspruchsvoll. Gekocht wird, was gerade wächst und reif ist. Im Winter stehen Rüben und Wurzelgemüse im Mittelpunkt, im Sommer frische Kräuter, Beeren und Salate. Die Karte wechselt regelmäßig und bleibt dennoch ihrer Linie treu. Vollwertig, kreativ und leicht. Auf Industriezucker wird bewusst verzichtet oder reduziert, falls es doch mal süß werden soll wird Rübenzucker aus Österreich verwendet. Auch Fett wird sparsam eingesetzt, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

    Gesunde Ernährung bedeutet hier nicht Verzicht, sondern Ausgewogenheit. Alte Getreidesorten und Urkorn finden genauso ihren Platz wie frisches Gemüse vom Nachbarhof. Christoph erzählt, dass es manchmal eine Herausforderung ist, das wechselnde Angebot richtig zu kommunizieren. Doch die Gäste verstehen den Ansatz, sie sind mit dem Konzept gewachsen. Viele schätzen es, dass im Weitblick nichts verschwendet und jedes Produkt mit Respekt behandelt wird.

    Nachhaltigkeit zeigt sich nicht nur in der Küche. Das Interieur ist aus natürlichen Materialien gefertigt, das Holz stammt aus Vorarlberg, die Deckenkühlung funktioniert mit Gletscherwasser. Selbst zerbrochene Teller werden nicht weggeworfen, sondern wiederverwendet. Christoph lächelt, wenn er sagt, dass Schönheit manchmal gerade in der Unvollkommenheit liegt.

    Das Weitblick ist nicht nur Restaurant, sondern auch Bühne für Begegnung. Im Sommer finden wöchentliche Grillabende mit Livemusik statt, im Winter sorgt ein Saxophonspieler für stimmungsvolle Abende. Dazu kommen Fine Dining Events, kulinarische Themenabende und Feste, bei denen Produzentinnen, Gäste und das Team zusammenkommen.

    Etwa siebzig Prozent der Gäste kommen aus dem Tourismus. Viele davon sind Stammgäste, die die entspannte Atmosphäre und die ehrliche Küche zu schätzen wissen. Das Team besteht aus vierzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in einem Ganzjahresbetrieb arbeiten. Sie sind jung, engagiert und teilen die gleiche Überzeugung. Christoph betont, dass die gute Stimmung und der Zusammenhalt entscheidend sind, damit das Konzept funktioniert.

    Von früh bis spät ist das Weitblick geöffnet. Frühstück, Mittag, Abendessen, dazu feine Getränke und kleine Pausen mit Aussicht. Wer hier oben sitzt, spürt die Ruhe und das Bewusstsein, dass gutes Essen auch Verantwortung bedeutet.

  • Hotel zum Hirschen

    Hotel zum Hirschen

    Ein Ort für Stadtliebhaber, Genießerinnen und bewusste Reisende

    Im Herzen Salzburgs, nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt, liegt das Hotel zum Hirschen – ein traditionsreiches Haus, das Geschichte mit modernem Zeitgeist verbindet. Seit über zweihundert Jahren wird es von der Familie Richter Wallmann geführt und mit viel Liebe zum Detail, Achtsamkeit und einem klaren Blick für Qualität weiterentwickelt.

    Behutsam renoviert und stilvoll gestaltet, vereint das Hotel historische Substanz mit urbaner Eleganz. Natürliche Materialien, sanfte Farben und reduziertes Design schaffen Räume, die Ruhe und Klarheit ausstrahlen. Der begrünte Innenhofgarten gilt als besonderer Lieblingsplatz, an dem man an warmen Tagen das Frühstück im Freien genießt und die Stadt für einen Moment ganz still wird.

    Das Frühstück im Hirschen steht für bewussten Genuss. Serviert werden frische und regionale Produkte, hausgemachte Marmeladen, Käse und Joghurt von Salzburger Partnerbetrieben, frisches Brot und fair gehandelter Kaffee. Tagsüber lockt die Hirschen Bar mit hausgemachtem Kuchen, kleinen herzhaften Snacks und ausgewählten Weinen in Bio Qualität – ein Ort für entspannte Begegnungen, Gespräche oder einfach zum Innehalten.

    Im kleinen Spa Bereich mit Sauna, Yogaraum und Ruhezone finden Gäste Erholung nach einem Tag in der Stadt. Wer lieber aktiv ist, entdeckt Salzburg zu Fuß oder mit dem Fahrrad – das Schloss Mirabell, die Salzach und zahlreiche Museen sind nur wenige Minuten entfernt.

    Seit August 2025 ist das Hotel zum Hirschen Bio Austria Silber Partner. Über sechzig Prozent der angebotenen Speisen und Getränke stammen aus biologischem Anbau. Nachhaltigkeit ist hier kein Schlagwort, sondern Teil einer gelebten Haltung, die sich in allen Bereichen des Hauses widerspiegelt – von der Auswahl der Lieferanten über die Energieversorgung bis hin zur familiären Art, Gäste zu empfangen. Darüber hinaus trägt das Hotel das Österreichische Umweltzeichen und ist zertifizierter Bett und Bike Partner, was den hohen Anspruch an umweltfreundliches Reisen und nachhaltige Mobilität unterstreicht.

    👉 Wer Salzburg erleben möchte und Wert auf Stil, Achtsamkeit und Authentizität legt, findet im Hotel zum Hirschen einen Ort, der Geschichte und Gegenwart in besonderer Weise verbindet.

    📍 Adresse: Elisabethstraße 5, 5020 Salzburg, Austria
    🌐 Webseite: zumhirschen.at
    📧 E-Mail: hello@zumhirschen.at

  • Umdenken statt Stehenbleiben

    Umdenken statt Stehenbleiben

    Auf der bijoFARM in Fusch an der Glocknerstraße zeigt Familie Schattbacher, dass moderne Landwirtschaft, Kreativität und Lebensfreude wunderbar zusammenpassen.

    Man könnte meinen, Landwirtinnen und Landwirte im SalzburgerLand seien altmodisch, skeptisch gegenüber Veränderung und dem Neuen eher abgeneigt. Wer das denkt, sollte dringend einmal bei Birgit und Josef Schattbacher in Fusch an der Glocknerstraße vorbeischauen. Die beiden beweisen, dass ein Bauernhof viel mehr sein kann als Kühe, Stall und Wiesen. Er ist ein Ort voller Ideen, Tatendrang und Herzlichkeit.

    Die bijoFARM liegt auf einer sonnigen Anhöhe, umgeben von Weiden, Wald und dem Blick auf die mächtigen Berge, hinter denen sich Österreichs höchster Gipfel verbirgt. Schon beim Ankommen spürt man, dass hier ein anderer Wind weht. Birgit liebt Blumen, das Backen und das kreative Chaos, das beides mit sich bringt. Ihre Torten sind legendär, ihre Dahlien strahlen in allen Farben. Weil sie gerne teilt, lädt sie regelmäßig zu Workshops, Brunches und Blumenveranstaltungen ein. Es duftet nach Kuchen, Kaffee und frischen Blüten, während ringsum das Leben pulsiert.

    Josef ist der Ruhepol am Hof. Er kümmert sich um die Tiere, um die seltenen Cebu-Rinder, die Hühner, Pferde und die rund zwanzig Hektar Wiesen und Hutweiden, von denen über achtzig Prozent im Naturschutzgebiet liegen. Bio ist für beide selbstverständlich. Nicht als Trend, sondern als Haltung. Wenn Josef nicht gerade Heu wendet oder Zäune repariert, steht er vielleicht auf Skiern. Als Trainer arbeitet er mit jungen Skitalenten und bringt ihnen bei, was seine Familie längst lebt: Leidenschaft, Disziplin und Freude an der Bewegung.

    Auch die Kinder gehen ihren eigenen Weg. Marielle arbeitet als Masseurin und lebt ihre Berufung direkt am Hof. Valentina hat sich mit ihren handgehäkelten Taschen in Wien selbstständig gemacht. Josefina war Profi-Skirennläuferin, packt auch zu Hause an, wann immer eine helfende Hand gebraucht wird. Und Livio, der Jüngste, ist überall dort zu finden, wo etwas los ist oder wo es etwas zu essen gibt.

    Birgit Schattbacher war nie jemand, der stillsteht. Schon am Hof führte sie ihr erstes Rosencafé, in dem sie ihre Liebe zum Backen und ihre Leidenschaft für Schönes miteinander verband. Wer einmal dort war, erinnert sich an den Duft frischer Torten, an Blumen auf den Tischen und an dieses Gefühl, willkommen zu sein. Später zog es sie in die Stadt. Unter dem Hotel Stein in Salzburg eröffnete sie ihr zweites Rosencafé und bewies, dass man Herz, Handwerk und Unternehmergeist auch mitten in der Stadt spüren kann.

    Dann kam das Jahr 2022, in dem das Bauernhaus am Hof Feuer fing und neu aufgebaut werden musste. Eine herausfordernde Zeit, die die Familie noch enger zusammenschweißte und Birgits Schaffenskraft nicht im Geringsten bremste. Im Gegenteil: Sie fand neue Wege, um Menschen Freude zu bereiten.

    Das Leben steht selten still. Veränderungen klopfen regelmäßig an die Tür und wenn man sich ihnen nicht verschließt, sondern sie mit einem Lächeln willkommen heißt, entsteht Wundervolles. Heute zeigt sich die bijoFARM in ihrer ganzen Vielfalt.

    Das Familienhaus mit dem Anbau, den beiden Ferienwohnungen und den liebevoll eingerichtete Rosenwagen, der als Tiny House für Gäste bereitsteht bilden das lebendige Herzstück des Hofes. Hier wird gebacken, gelacht, geplant und gearbeitet. Rundherum öffnen sich kleine Welten, die jede für sich eine andere Stimmung tragen. Im Garten duftet es nach Kräutern und Blumen, am Badeteich unterhalb spiegelt sich das Bergpanorama im Wasser und überall spürt man diese besondere Ruhe, die nur entsteht, wenn Menschen lieben, was sie tun.

    Orte und Momente, die sich abwechseln zwischen lebendiger Energie und stiller Entschleunigung.
    Wenn gerade keine Veranstaltung geplant ist, sitzen alle zusammen, plaudern und schmieden neue Ideen. Meist dauert es nicht lange, bis die nächste geboren ist. Ob Brunch, Blumenworkshop, Häckelretreat, oder ein Nachmittag voller Kreativität.

    Eine dieser Veranstaltungen durfte ich selbst erleben. Crochet and Brunch nennt sich das Format, das Tochter Valentina entwickelt hat. Eine Verbindung aus Häkeln, Genießen und Zusammensein.

    Ich durfte dabei sein und kann nur sagen: schöner wird es nicht. Während Birgit den Brunch auftischt, mit hausgemachten Aufstrichen, Mini-Gugelhupf und frischen Kräutern aus dem Garten, sorgt Josef dafür, dass alles da ist. Wenn etwas fehlt, springt er kurz ins Auto und bringt Nachschub vom oberen Hof. Valentina erklärt den Gästen Schritt für Schritt, wie aus einer einfachen Masche eine Tasche wird, verteilt liebevoll verpackte Startersets und motiviert mit Geduld. Marielle massiert zwischendurch die Häkelhände und hält das bunte Treiben mit der Kamera fest. Josefina hilft dort, wo es gerade hakt, und Livio taucht plötzlich auf, weil noch ein Stück Gugelhupf übrig ist.

    So entsteht etwas, das man nicht planen kann: eine Atmosphäre, die wärmt. Ein Gefühl von Zuhause. Von Zusammenhalt. Von Familie.

    Die bijoFARM ist ein Ort, an dem Wandel selbstverständlich ist. Hier entsteht Neues, ohne das Alte zu vergessen. Hier ist Zusammenhalt stärker als jede Krise. Und hier spürt man, dass Landwirtschaft viel mehr ist als Arbeit. Sie ist ein Stück Lebenskunst.

    Ein Bauernhof, der viel mehr ist. Ein Zuhause. Ein Urlaubsdomizil. Eine Kreativitätsoase. Ein Ort voller Leidenschaft.

  • Wenn weniger mehr ist

    Wenn weniger mehr ist

    Fasten im BioVitalHotel Sommerau

    Ein neuer Tag in der Sommerau beginnt still. Kein hektisches Treiben, kein übervolles Buffet, stattdessen dampft eine Tasse Kräutertee, dazu ein Schälchen warmer Getreidebrei mit gedünstetem Obst. Reduktion, die guttut. Viele Gäste beschreiben schon den ersten Morgen ihrer Fastenwoche wie einen kleinen Neuanfang.

    Dabei erzählt dieses Haus in St. Koloman weit mehr als nur die Geschichte vom Fasten. Es ist die Geschichte einer Familie, die früh den Mut hatte, anders zu denken und ein Hotel, das seit über 40 Jahren zeigt, dass „weniger“ manchmal das größte Geschenk sein kann.

    Der Teich mit Buddha am  Morgen

    Dabei begann alles einst ganz klassisch: mit einem Gasthof. Vater Matthias und Mutter Anna Maria Neureiter erbauten das Haus, in dem sich Wanderer stärkten, bevor sie zu den Almen aufbrachen. Dort oben gab es kaum Verpflegung, also wurde die Sommerau zu einem Fixpunkt am Bergfuß: Hier aß man, hier rastete man, hier begann der Aufstieg – oder man genoss nach dem Abstieg eine kräftigende Mahlzeit.

    Doch das Schicksal wollte es, dass aus diesem Gasthof viel mehr wurde als ein Wirtshaus für hungrige Wanderer.

    Der Wendepunkt

    Es war Anfang der 1980er, als Matthias Neureiter von einem Bandscheibenvorfall getroffen wurde. Die Ärzte rieten klar: Operation. Doch Matthias wollte sich nicht unters Messer legen. Stattdessen begleitete ihn seine Schwägerin zu einem Seminar von Willi Dungl, dem Pionier für Naturheilkunde und Fasten in Österreich.

    Was er dort erlebte, stellte sein Leben auf den Kopf. Vollwertkost, frisches Gemüse, die Idee von Fasten als Heilprozess. All das war neu, aber es funktionierte. Matthias fand zurück in die Bewegung, zurück ins Leben. Von diesem Tag an änderte sich auch der Gasthof. Auf einmal standen Vollkornnudeln statt Spätzle auf dem Tisch. Gemüse und Getreide statt üppiger Fleischgerichte.

    „Wir waren damals sicher 10 oder 15 Jahre zu früh“

    So begann der Wandel: 1983 die Umstrukturierung zum Vitalhotel, bald darauf das erste rauchfreie Gasthaus in Salzburg. 2001 folgte die Bio-Zertifizierung, das Hotel wurde Gründungsmitglied des BioParadies SalzburgerLand.

    „Die Leute haben uns belächelt – Vollkornnudeln? Wer isst denn sowas? Aber für uns war klar: Das ist der richtige Weg.“

    Pioniergeist und Gegenwind

    Mit dieser Entscheidung wurde die Familie Neureiter zu Vorreitern und manchmal auch Außenseitern. Während rundherum noch Bier und Schweinsbraten dominierten, servierte die Sommerau vegetarische Gerichte, selbstgebackenes Brot und naturbelassene Produkte.

    „Wir galten ein bisschen als die Verrückten im Ort“

    Doch Matthias blieb seiner Linie treu. Er fuhr zu Bauernhöfen, suchte nach Käse, Kartoffeln und Kraut in Bio-Qualität. Damals ein Abenteuer, denn Bio war weit entfernt vom Mainstream. Mit den Jahren wuchs daraus eine Philosophie, die das BioVitalHotel Sommerau bis heute prägt: konsequente Qualität, kein Kompromiss bei der Gesundheit.

    Außenansicht Garten

    Eine hohe Qualität und biologische Lebensmittel sind für die Familie längst selbstverständlich. Theresia ist mit dieser Umstellung aufgewachsen. Was für viele Gäste damals noch ungewohnt war, war für sie von klein auf Alltag. Auch Mutter Anna Maria lebt diese Haltung bis heute: Sie kocht das „Essen auf Rädern“ für das Bergdorf und sorgt so dafür, dass die Menschen vor Ort, vom Kindergartenkind bis zum älteren Bewohner, mit hochwertigem Essen versorgt sind.

    Die zweite Generation

    Nach dem Tod von Vater Matthias stand die Sommerau vor einer neuen Phase. Er war es gewesen, der mit seiner Entscheidung für das Fasten den Grundstein gelegt hatte. Nun war es an Tochter Theresia, den Weg weiterzuführen.

    Sie hatte ihre Ausbildung als Physiotherapeutin abgeschlossen und viele Jahre in einem Reha-Zentrum gearbeitet. Die Arbeit mit Menschen, die Suche nach Heilung und Gesundheit, all das war ihr vertraut. Und so reifte die Entscheidung: das Elternhaus nicht nur weiterzuführen, sondern es noch stärker in Richtung Gesundheit und Fasten auszurichten.

    Ein großer Umbau markierte den Neubeginn. Unterstützt von ihrem Bruder, der als Handwerker anpackt, wenn es gebraucht wird, übernahm Theresia Schritt für Schritt die Verantwortung. Ihre Mutter Anna Maria bleibt bis heute eine wichtige Stütze, präsent, warmherzig, noch immer mitten im Haus.

    Sauna mit Blick auf Teich

    Zu Beginn konnte man in der Sommerau noch à la carte essen und parallel an einer Fastenwoche teilnehmen. Doch wie Theresia heute schmunzelnd erzählt:

    „Es ist nicht einfach, wenn jemand vor dir ein Schnitzel isst oder ein Bier trinkt und man selbst fastet.“

    So kam mit dem Nachwuchs die Umstellung auf ein reines Fastenhotel.

    Fasten in der Sommerau – eine eigene Welt

    Viele Gäste kommen Jahr für Jahr. Manche reisen seit Jahrzehnten an, nehmen sich eine Woche frei und tauchen ein in die Rituale des BioVitalHotels Sommerau. Die Altersgruppe ist breit, von 25 bis 65 Jahren. Allen gemeinsam ist der Wunsch, einen Neustart zu machen: für Körper, Geist und Seele.

    „Die ersten drei, vier Tage sind oft die schwierigsten. Da kommt der Kaffeeentzug, manchmal auch Kopfweh oder Müdigkeit. Aber danach passiert etwas: Der Körper schaltet um, die Energie kommt zurück, die Gedanken werden klarer.“

    Dieses Aufblühen nach der Krise ist es, was viele immer wieder zurückkehren lässt. Fasten ist kein Wellnessurlaub. Es ist Arbeit am eigenen Körper – aber eine, die sich lohnt.

    Fastenbegleitung & Rituale

    Die Sommerau unterstützt diesen Prozess mit kleinen, aber wirkungsvollen Ritualen:

    • Ölziehen am Morgen
    • Tau- oder Schneetreten im Garten
    • Trockenbürsten zur Anregung der Durchblutung
    • Leberwickel für die Entgiftung
    • Schüßler Salze und sanfte Anwendungen wie Kaffee-Einläufe

    So wird Fasten zu einem ganzheitlichen Erlebnis – immer begleitet, nie allein.

    Die drei Fastenprogramme im Überblick

    Hier wird es sachlich – denn Fasten braucht Klarheit und Struktur.

    Basenfasten – das Fasten mit Biss

    • Ziel: Säure-Basen-Balance
    • Ernährung: Morgentee, gedünstetes Obst mit Getreidebrei, mittags Gemüse & Kräutertee, abends Basensuppen
    • Behandlungen: Basenbad mit Bürstenmassage, Basenwickel, Peeling mit Basensalz, Lymphdrainage, Honig- oder Schröpfmassage, Body-Detox-Fußbad, Leberwickel

    Vitalfasten – wo altes Wissen auf moderne Wissenschaft trifft

    • Ursprung: inspiriert vom Ayurveda
    • Ernährung: Morgentee, gedünstetes Obst mit Getreidebrei, mittags Gemüse & Kräutertee, abends Basensuppen
    • Fokus: viel Bewegung, Schwitzen, Trinken
    • Behandlungen: Abhyanga-Ganzkörpermassage, Kundalini-Rückenmassage, Leberwickel
    Getreidebrei

    Ganzheitliches Fasten

    • Ernährung: Morgentee, mittags Obst- & Gemüsesaft, abends Gemüsebrühe
    • Besonderheit: Fastenbrechen + 2 Aufbautage
    • Behandlungen: Lymphdrainage, Sole-Entschlackungswickel, Bauchmassage, Fußreflexzonenmassage, Schiele-Fußbad, Rückenmassage, Creme-Packung, Body-Detox-Fußbad, Leberwickel

    Ruhe statt Rummel

    Das BioVitalHotel Sommerau liegt am Waldrand, oberhalb von St. Koloman. Hier gibt es keine Hotelmeilen, keine Après-Ski-Partys, keinen Lärm. Stattdessen: Wälder, ein paar Wanderwege, Naturbadeteich, Saunalandschaft. Ein Platz, der bewusst abseits des Massentourismus liegt.

    Kissen Lavendelspray

    „Wir sind einfach wir. Ein Ort, an dem Menschen zur Ruhe kommen.“

    Und genau darin liegt die Stärke: Wer in die Sommerau kommt, sucht nicht Ablenkung, sondern Reduktion. Nicht mehr, sondern weniger.

    Wenn weniger mehr ist

    Seit über 40 Jahren ist die Sommerau ein Ort, der konsequent seinen Weg geht. Vom Gasthof zum BioVitalHotel, vom Bandscheibenvorfall zum Fastenhaus. Geführt mit Herz, mit Mut und mit der Überzeugung, dass echte Qualität nicht verhandelbar ist.

    Fasten heißt nicht verzichten, sondern gewinnen. Mehr Klarheit, mehr Energie, mehr Gesundheit. Das ist das, was bleibt.

    Und so wird die Sommerau zu dem, was sie seit Jahrzehnten ist: ein Ort, an dem weniger wirklich mehr ist.

  • Kunst, Yoga & Gastfreundschaft

    Kunst, Yoga & Gastfreundschaft

    Haus Hirt in Bad Gastein

    Es gibt Orte, die man betritt und sofort das Gefühl hat: Hier darf ich loslassen. Das Haus Hirt in Bad Gastein ist genau so ein Ort – ein Haus mit Geschichte, Charakter und einem ganz besonderen Spirit. Es ist hip, ja, aber nicht im oberflächlichen Sinn. Es ist artsy, voller kleiner Überraschungen und gleichzeitig ein echtes Zuhause auf Zeit für Familien, Paare und Freund:innen.

    Einst diente das Haus Hirt als Salon für große Persönlichkeiten. Unter ihnen Thomas Mann, Stefan Zweig, Somerset Maugham und sogar der Schah von Persien. Heute ist es ein urbanes Hotel geführt von Evelyn und Ike Ikrath für Zeit- und Freigeister, ein Ort für Menschen, die Balance, Genuss und Gleichgesinnte suchen.

    Über 101 Jahre alt und voller verschachtelter Stockwerke, Nischen und Winkel, wirkt das Haus Hirt bis heute wie ein echtes Original. Kein durchgestyltes Hotel, sondern ein Ort, der seine Gäste mit offenen Armen empfängt.

    Elma Choung entwarf gemeinsam mit Ike Ikrath eine Atmosphäre, die den Charme eines großen Privathauses mit einem mutigen Stilmix von den 30er-Jahren bis in die Gegenwart verbindet – kreativ, detailverliebt und voller Offenheit. Großzügige Glasflächen holen das Licht ins Haus, Kunstwerke regen zum Nachdenken an, und dazwischen finden sich immer wieder Nischen, die Geborgenheit schenken. In jeder Ecke spürt man die künstlerische Handschrift, die Liebe zum Detail und die Freude am Besonderen.

    Ein Ort mit Geschichte

    Bad Gastein selbst blickt auf eine lange, bewegte Vergangenheit zurück. Schon im 19. Jahrhundert galt das Tal mit seinen Thermalquellen als mondäner Kurort, der Künstler:innen, Intellektuelle und Aristokratie aus ganz Europa anzog. Nach Jahrzehnten des Glanzes folgte eine ruhigere Zeit, in der viele Gebäude leer standen und der Ort fast wie in einem Dornröschenschlaf wirkte. Erst in den letzten Jahren erlebte Bad Gastein eine Wiederbelebung. Getragen von Menschen wie Evelyn und Ike Ikrath, die Leerstände in Chancen verwandelten und dem Ort mit Kunst, Kultur und Gastfreundschaft neues Leben einhauchten.

    Evelyn selbst ist tief in der Hotellerie verwurzelt. Ihre Familie stammt aus Salzburg, die Mutter aus einer Hotelier Familie, der Vater ging in den 1950er Jahren in die renommierte Tourismusschule in Bad Gastein. Er verliebte sich nicht nur in den Ort, sondern auch in Evelyns Mutter und so begann eine Familiengeschichte, die eng mit der Gasteiner Hotellerie verbunden ist. Später übernahm die Familie das Haus Hirt von einer kinderlosen Vorbesitzerin. Evelyn wuchs mit drei Geschwistern in diesem besonderen Haus auf.

    „Wir sind hier groß geworden, es war immer voller Leben, voller Geschichten“

    Während ihre Geschwister andere Wege gingen, entschied sich Evelyn, gemeinsam mit Ike, das Erbe fortzuführen und Haus Hirt zu dem zu machen, was es heute ist, eine Geschichte, die Architektur und Gastfreundschaft verbindet. Evelyn studierte das Hotelfach und sammelte Erfahrung auf ihren Wanderjahren, Ike ging denselben Weg als Architekt. Als sie sich begegneten, wurde aus Berufung große Liebe und aus dem alten Landhaus aus den 20er-Jahren eine intime Wohlfühloase, geprägt von neuen Sichtweisen, Kontrapunkten und Kreativität.

    Kunst die verbindet

    Im Haus Hirt ist Kunst nicht schmückendes Beiwerk, sondern das Herz des Hauses. Evelyn Ikrath zählt zu den Initiatorinnen der Kunst- und Kulturszene in Bad Gastein. Gemeinsam mit Einheimischen, Künstler:innen, Galeristen und Visionär:innen hat sie Festivals, Ausstellungen und Projekte ins Leben gerufen, die dazu beigetragen haben, das Tal neu zu beleben. Die Denkensweise damals war sehr problemorientiert, durch viel Leerstand und hohe Investionen, doch es gab Mut für neue Ideen.

    „Lass uns mal schauen, was die Träume sein können.“

    Daraus entstand Sommerfrische, Freiluftkino im alten Straubinger, Ausstellungen im ehemaligen Kraftwerk – Experimente, die Räume neu belebt und Besucher:innen inspiriert haben.

    Kunst findet man hier nicht nur an den Wänden, sondern in Begegnungen, Gesprächen und der Atmosphäre selbst. Werke der Fotografin Amira Fritz, die Menschen und Landschaften entlang der Transsibirischen Eisenbahn portraitierte, oder geometrische Formen im Yogaraum sind mehr als Dekoration – sie sind Fenster in andere Welten. Kunst im Haus Hirt will bewegen, irritieren, beflügeln. Sie schenkt jedem Gast die Möglichkeit, eine eigene Resonanz zu finden.

    „Kunst eröffnet mir eine Welt, die ich alleine vielleicht nicht sehen würde.“

    Yoga, Wellness & Natur

    Schon bei der Ankunft stellt sich ein eigener Rhythmus ein. Zweimal täglich Yoga – morgens und abends. Das schafft Raum, um Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen.

    „Wir haben uns gedacht, es soll bei uns immer Yoga geben … und so ist es dann einfach entstanden“

    „Yoga ist hier wie Zähneputzen – es gehört einfach dazu.“

    Unterschiedliche Yoga Lehrer:innen aus aller Welt prägen die Einheiten mit ihrem Stil, sodass jede Woche neue Inspiration ins Haus zieht.

    Im Spa-Bereich wartet Entspannung pur: Aveda-Behandlungen, Innenpool, Sauna und eine sonnige Terrasse laden zum Verweilen ein. Wer den Blick schweifen lässt, sieht die Altstadt von Bad Gastein, eingerahmt von der imposanten Bergwelt.

    Genuss für alle Sinne

    Das kulinarische Angebot folgt einer einfachen, aber feinen Philosophie: ausgiebiges Frühstück, gesunder Lunch, ausgezeichnetes Abendessen. Alles ist liebevoll zubereitet, frisch, gesund und mit einer Selbstverständlichkeit serviert, die den Luxus im Einfachen sichtbar macht.

    Haus Hirt ist auch ein Ort, an dem man sich als Familie wohlfühlt: Kids Club, geführte Wanderungen und ein Team, das Herzlichkeit großschreibt, sorgen dafür, dass alle Generationen auf ihre Kosten kommen.

    „Es soll für jeden etwas geben. Und es soll glücklich sein und gut sein.“

    Haus Hirt ist ein Hotel, das keines sein möchte. Es ist Treffpunkt, Rückzugsort, Bühne und Wohnzimmer zugleich. Manche Gäste sagen, es sei fast wie ein zweites Zuhause, oder, wie Evelyn es beschreibt: „Basislager für Großstadtpflanzen … oder wie ein Surfcamp in den Bergen.“

    Ein Ort voller Lebensfreude, Kunst und Gemeinschaft.

    👉 Sollte das Haus Hirt einmal ausgebucht sein, empfiehlt sich ein Blick ins Schwesternhotel Miramonte, das denselben unverwechselbaren Spirit trägt.

  • 20 Jahre Bio, 10 Jahre 100 %

    20 Jahre Bio, 10 Jahre 100 %

    Das Biohotel Rupertus in Leogang feiert ein doppeltes Jubiläum

    Es sind drei Worte, die Nadja Blumenkamp sofort einfallen, wenn sie ihr Hotel beschreibt: Ankommen, unkompliziert und menschlich. Und wer das Biohotel Rupertus in Leogang betritt, spürt genau das. Hier wird Gastfreundschaft nicht inszeniert – sie ist Teil der DNA des Biohotels.

    Seit 1977 ist das Rupertus ein Familienhotel. Gegründet wurde es von Sophie und Gottfried Herzog, heute wird es von Tochter Nadja Blumenkamp gemeinsam mit ihrem Mann Olaf geführt. Olaf kam ursprünglich aus dem Maschinenbau und hatte mit Tourismus zunächst nichts zu tun. Als Quereinsteiger bringt er heute eine wertvolle neue Perspektive in den Betrieb ein. Gleichzeitig sind auch Nadjas Eltern noch immer täglich im Haus aktiv.

    „Wir sind vier starke Charaktere, aber wir ergänzen uns perfekt“

    Genau diese Mischung aus Erfahrung, Offenheit und gegenseitiger Freiheit prägt die Zusammenarbeit im Rupertus und macht den besonderen Charakter der Gastgeber und des Hauses spürbar.

    Für Nadja selbst war der Weg in den Tourismus fast selbstverständlich. Nach der Tourismusschule entschied sie sich für das Studium am Management Center Innsbruck und gehörte dort zum allerersten Jahrgang im Fach Tourismusmanagement. Als die Familie schließlich die Möglichkeit hatte, ein angrenzendes Grundstück zu erwerben, stand für sie die Entscheidung fest: Sie kehrt zurück nach Leogang und steigt mit voller Energie in das Hotel und in ihre Rolle als Gastgeberin ein.

    Schon früh legten die Eltern den Fokus auf Nachhaltigkeit.
    Vor 25 Jahren erhielt das Rupertus die erste Bio-Zertifizierung, seit 10 Jahren wird konsequent 100 % Bio gelebt.

    „Das verändert einen selbst und prägt, wie man Gastgeberin ist“

    Vor einigen Jahren traf sich Nadja mit ihren ehemaligen WG-Freundinnen aus der Studienzeit. Bei diesem Wiedersehen erzählten sie lachend, dass Nadja schon damals bei gemeinsamen Kochabenden immer Bio-Lebensmittel mitgebracht hatte.

    „Echt? Das ist mir gar nicht bewusst gewesen“

    In diesem Moment wurde ihr klar, wie lange Bio schon Teil ihres Lebens war. Es war nie eine geplante Vermarktungsstrategie, sondern eine Haltung, die sie von Anfang an ganz selbstverständlich gelebt hat.

    Gäste schätzen heute besonders das vegane Menü, die klare Saisonalität und die Konsequenz, mit der im Rupertus Entscheidungen getroffen werden. Auf den Tisch kommt ausschließlich, was zur Jahreszeit passt und in Bio-Qualität verfügbar ist. Die Küche arbeitet eng mit lokalen Lieferanten zusammen und die meisten Lebensmittel stammen direkt aus der Umgebung.

    Was für Gäste oft romantisch klingt, ein Urlaubsort, in dem ausschließlich regionale Bio-Produkte serviert werden ist in der Praxis jedoch mit vielen Herausforderungen verbunden.

    „Es gibt Dinge nur zu bestimmten Zeiten. Bio-Weintrauben zum Beispiel verschwinden manchmal wochenlang vom Markt“

    Trotzdem bleibt die Linie im Rupertus unverrückbar. Lieber wird kreativ gekocht und Neues ausprobiert, als Abstriche bei der Philosophie zu machen. Für Nadja gehört genau das zur Ehrlichkeit eines Biohotels: konsequent bleiben, auch wenn es schwieriger ist.

    Im Rupertus wird nichts dem Zufall überlassen. Jede bauliche Entscheidung wird sorgfältig überlegt, vom großen Umbau bis hin zum kleinsten Detail. Interior Design ist die Leidenschaft von Nadja und ihrer Mutter Sophie. Die beiden lieben es Räume mit natürlichen Materialien und hochwertigen Stoffen zu gestalten. Nadja’s Vater widmet sich mit besonderer Begeisterung der Baubiologie. Er achtet auf das Raumklima, gesunde Luft und ökologische Bau- und Dämmstoffe.

    Poolansicht Rupertus

    Selbst beim Außenbereich wird nichts dem Zufall überlassen: Als neue Sonnenliegen angeschafft wurden, war es ein regelrechter Kraftakt, Modelle zu finden, die wirklich ohne Bauteile aus China auskommen.

    Besonders beeindruckt ist Nadja von jungen Gästen, die mit dem Zug anreisen. Diese besitzen oft gar kein eigenes Auto, reisen mit leichtem Gepäck an und sind konsequent in ihren Handeln. Sie leben, was sie denken.

    „Das sind Gäste, die genau wissen, was sie wollen und was sie nicht wollen.“

    Diversität wird im Rupertus nicht als Schlagwort verstanden, sondern gelebt. Gleichgeschlechtliche Paare fühlen sich hier ebenso willkommen wie Familien mit beeinträchtigten Kindern. „Mensch darf Mensch sein“ – das ist ein Leitsatz, den man im Haus spürt.

    Im Rupertus spürt man die gute Atmosphäre im Haus vom ersten Moment an. Zwei Hotelkatzen gehören zur Familie, die gerne mal um eine Kuscheleinheit bitten. Oder Rituale wie das Räuchern an der Rezeption, die den Eingangsbereich zu einem Ort des Wohlfühlens machen.

    Lieblingsplätze und Zukunftsgedanken

    Ob Sofa im Garten, eingerahmt von einer grünen Hecke, oder die weichen Stoffe in der Lobby: Nadja hat viele Lieblingsplätze im Haus. Jeder Ort erzählt seine eigene kleine Geschichte und trägt dazu bei, dass sich Gäste sofort willkommen fühlen.

    „Es sind Orte, die einfach guttun“

    Wenn sie an die Zukunft denkt, schaut Nadja über den eigenen Betrieb hinaus. Ihr Wunsch ist es, dass die nächste Generation den Spagat zwischen Arbeit und Freizeit schafft und dass die Werte, die im Rupertus selbstverständlich gelebt werden, auch in Zukunft weitergetragen werden. Bio und Nachhaltigkeit sind für sie keine kurzfristige Mode, sondern die Grundlage für ein gutes Leben.

    So ist das Rupertus weit mehr als ein Hotel. Es ist ein Ort, an dem Familiengeschichte, Offenheit und Vision ineinandergreifen. Ein Haus, das zeigt, wie viel Kraft in einem Familienbetrieb steckt, wenn Tradition und Innovation miteinander verbunden werden.

    Ankommen. Unkompliziert. Menschlich.

  • Käse, Kühe, Ausblick

    Käse, Kühe, Ausblick

    Zu Besuch am Sinnlehenhof in Leogang

    Ein Urlaub am Sinnlehenhof fühlt sich ein bisschen so an, wie Heimkommen. Hoch über Leogang, mit freiem Blick auf die imposanten Leoganger Steinberge, liegt der Hof auf einer kleinen Anhöhe – abgeschieden, aber herzlich, charmant und voller liebevoller Details.

    Statt Frühstücksbuffet erwartet die Gäste heute Renates Guats’l Kastl, randvoll mit hofeigenen Köstlichkeiten und feinen Mitbringseln. Und rund ums Haus? Gepflegte Ruheoasen mit Aussicht, Bänke zum Seele-baumeln-lassen und der Duft nach frischem Gras.

    Vom Neben- zum Vollerwerb: Die Geschichte hinter dem Käse

    Als Renate und Hans den Hof 1995 übernahmen, standen sie vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Sollte Hans, wie sein Vater, im Nebenerwerb weiterarbeiten – oder wagte man gemeinsam den Sprung in den Vollerwerb?

    Die Antwort wurde über viele kleine Schritte geschrieben – und mit viel Mut, Fleiß und Hingabe: Hans erlernte die Kunst des Käsens, besuchte Kurse, sprach mit erfahrenen Käser:innen und experimentierte. Zuerst provisorisch auf der Alm, dann zuhause am Hof.

    Mit der Zeit wurde das Herzstück des Betriebs gebaut: die moderne Hofkäserei, die seit 2017 ganzjährig in Betrieb ist. Seither wird die Milch der 12 Kühe im Sommer von der Alm mit einem mobilen Kühltank in die Käserei gebracht – im Winter fließt sie direkt vom Melkstand in den Käsekessel.

    Heute entstehen dort in liebevoller Handarbeit feine Bio-Käsespezialitäten und Butter, die nicht nur Gäste und Einheimische begeistern, sondern längst auch in der Gastronomie geschätzt werden. Der Großteil der Produktion wird mittlerweile geliefert – aber wer vor Ort ist, kann im Guats’l Kastl oder im Leoganger Dorfladen den Käse direkt verkosten.

    Was viele nicht wissen: Eine Bio-Käserei erfordert Präzision und echtes Verantwortungsbewusstsein. Denn jede einzelne Zutat – vom Laab bis zu den Kräutern – muss kontrolliert, geprüft und zugelassen sein. Für Renate und Johann ist das keine Last, sondern Teil ihrer Philosophie: ehrlich, nachhaltig, naturverbunden.

    „Wir leben das einfach.“

    Urlaubsgäste finden am Sinnlehenhof ein kleines Refugium mit viel Freiraum. Das barrierefreie Ferienhaus, die großzügige Ferienwohnung und die beiden Wohlfühl-Appartements mit Sauna und Infrarotkabine bieten modernen Komfort – und trotzdem das gute Gefühl, ganz nah bei der Natur zu sein. Wer hierherkommt, bleibt gerne länger. Und kommt oft wieder.

  • Kein Klischee, kein Filter

    Kein Klischee, kein Filter

    Zu Besuch am Erbhof Kleintödling in Leogang

    Am Erbhof Kleintödling in Leogang wird nichts beschönigt. Hier lebt eine Familie mit und von der Natur – mit Tieren, mit Verantwortung, mit Haltung. Seit über 60 Jahren beherbergt der Hof Gäste. Heute führt Sebastian Herzog diesen Weg fort – als moderner Bio-Bauer, der nicht nur die Stallarbeit kennt, sondern auch wissenschaftliche Artikel zur Landwirtschaft liest, gerne mit Veganer:innen diskutiert, von ihnen lernt und fest entschlossen ist, Klischees zu brechen.

    „Unsere Gäste dürfen überall dabei sein. Hier wird nichts beschönigt.“

    Zwischen Milchkühen, Kaninchen, Hühnern, Schweinen und insgesamt 17 Pferden (darunter sechs eigene) erleben große und kleine Gäste das echte Bauernhofleben hautnah. Hier wird man nicht nur untergebracht, sondern eingeladen mitzumachen, mitzulernen, mitzuleben.

    Seine Frau Patricia ist leidenschaftliche Reiterin – eine Begeisterung, die sie auch an ihre Töchter weitergibt. Reitkurse, Ausritte, Stallarbeit – wer hierherkommt, taucht ein in eine Welt voller Lebendigkeit und Verbindung. Und das gilt nicht nur für die Mädchen: Auch Jungs dürfen natürlich aufs Pferd – schließlich denkt man am Kleintödling nicht in Stereotypen.

    Für viele Gäste ist der Aufenthalt am Kleintödling eine Rückkehr zu etwas Ursprünglichem. Besonders Menschen aus der Stadt – oft mit Kindern – suchen diesen Ort auf, um zu zeigen: So kann Leben auch sein. Draußen sein. Verantwortung übernehmen.

    Sebastian nimmt sich Zeit für Gespräche. Oft erzählt er in wenigen Minuten mehr über Landwirtschaft, Tierhaltung und Kreisläufe, als man je gelernt hat – selbst wenn man am Land aufgewachsen ist. Ein Gespräch mit ihm ist wie eine kleine Lehrstunde voller Aha-Momente. Hier ein kleiner Auszug:

    „Wusstet ihr, dass 60 % der Milchkühe heute hornlos geboren werden? Früher wurden die Hörner oft ohne Betäubung entfernt – heute ist das natürlich verboten und nur mit Betäubung erlaubt.“

    „Ställe wurden früher immer direkt ans Wohnhaus angebaut. Warum? Weil Kühe so viel Wärme abgeben, dass sie das Haus mitgeheizt haben.“

    „Das Kalb bei der Mutterkuh zu lassen ist möglich, aber aufwendig. Man braucht deutlich mehr Personal – es gibt aber Höfe, die das praktizieren.“

    „Die typische Bauernhofluft hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem – sie kann sogar helfen, Allergien vorzubeugen.“

    „Ein Bio-Schweinestall kostet übrigens etwa das Dreifache eines konventionellen – das zeigt, wie groß das Engagement hinter echter Biohaltung ist.“

    Solche Gespräche machen den Besuch am Erbhof Kleintödling so besonders: Sie weiten den Blick, lassen einen hinter die Kulissen schauen – und bleiben noch lange im Kopf.

    Der Tourismus ist für ihn nicht nur wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern Selbstverständlichkeit. Eine Chance, seine Welt zu öffnen – und andere daran teilhaben zu lassen. Ganz ohne Lederhosenromantik. Dafür mit echter Herzlichkeit und unverfälschtem Hofleben.

    „Der Lockdown war sehr schräg, das war das erste Mal seit 60 Jahren, dass wir keine Gäste hier hatten.“

    „Ich habe keine Berührungsängste. Auch Veganer waren hier schon zu Gast.“

    Und das spürt man Sebastian heißt ALLE willkommen und nimmt sich Zeit für echte Gespräche und Aktivitäten mit seinen Gästen.

  • Anita und ihr Bio-Kräutergarten

    Anita und ihr Bio-Kräutergarten

    Zu Besuch am Bio-Bauernhof Herzoghof in Leogang

    Wenn Anita über ihren Kräutergarten spricht, klingt das wie eine Liebeserklärung. An die Natur. An das Leben. An ihre Überzeugung. Der Weg zur Bio-Zertifizierung war lang – voller Hürden, Papierkram und Geduld.

    „Ich wollte nicht, dass die Chemie schon wieder gewinnt“

    Heute blühen im Garten nicht nur duftende Kräuter, sondern auch die Freude – über das Erreichte und über das, was Besucher:innen hier erleben dürfen.

    Der Herzoghof in Leogang ist ein echter Lieblingsplatz für alle, die Natur mit allen Sinnen genießen möchten. Anita und Hans führen ihren Bio-Bauernhof mit viel Herzblut – als Kinderparadies, Kraftort und Refugium für kleine wie große Gäste.

    Zwischen Minze, Ringelblume und Salbei wächst hier nicht nur Wissen, sondern auch Heilung. Anita stellt in liebevoller Handarbeit eigene Bio-Kosmetik her – von der Hustensalbe über Lippenbalsam bis zur Kräutercreme. Alles beginnt mit der Pflanze und endet in einem kleinen Glastiegel, der so viel mehr enthält als nur seine Zutaten.

    Die Kräuter wachsen direkt vor der Haustüre. Auf beschrifteten Tafeln erfährt man Spannendes über ihre Wirkung. So kann man allein durch den Garten schlendern, schnuppern, lernen. Auch alte Apfelbaumsorten gedeihen hier, selbstverständlich alles biologisch zertifiziert.

    Die Bio-Kontrollen, erzählt Anita, können schon mal einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Da wird sogar jedes Etikett geprüft. Für sie kein Grund zur Klage, sondern Ausdruck von Verantwortung und Qualität. Auch Hans ist der festen Überzeugung, dass das einfach dazugehört und zeigt wie wichtig die biologische Zertifizierung ist. Nicht nur für die Qualität der Produkte, sondern auch für Anita und Hans selbst.

    Wer hier übernachtet, startet den Tag mit einem eingedeckten Bio-Frühstück, das keine Wünsche offenlässt. Hausgemachtes, Regionales, Saisonales – alles, was glücklich macht. Was aus der Not in der Corona Pandemie entstand, fand Anklang.

    „Jeder bestellt am Vortag sein Essen, so bekommt jeder was er will. Natürlich ist das mehr Aufwand wie ein Büffet, aber man wirft weniger weg.“

    Ob in den gemütlichen Zimmern oder in einer der beiden Ferienwohnungen, es fühlt sich an wie Heimkommen. Und während sich die Erwachsenen vielleicht in der Outdoor-Stube zum Grillen und Zusammensitzen zurückziehen, entdecken Kinder das Gelände mit leuchtenden Augen. Denn hier leben Tiere in allen Größen, vom neugierigen Hasen bis zum sanften Rind.

    Hans sagt mit Überzeugung:

    „Wir machen das aus Leidenschaft.“

    Und das spürt man an jedem Winkel dieses besonderen Ortes. Denn in den Zimmern findet sich Biokosmetik von Marías und in den Ferienwohnungen Kapselkaffee und Maschine von BioArt.

    💡 Tipp: Wer tiefer eintauchen möchte, kann an einem der Kräuter-Workshops mit Anita teilnehmen – für mehr Naturwissen, Lebensfreude und grüne Alltagshelfer zum Mitnehmen.